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Zeichnung einer Lupe (Bild: SWR)
Wie werde ich Detektiv?
In Deutschland können sich alle Detektiv nennen. Für diesen Beruf ist auch keine spezielle Ausbildung vorgeschrieben.
Einige Eigenschaften sollten Detektiv-Azubis schon mitbringen. Sportlich fit zu sein ist wichtig, vor allem eine gute Ausdauer kann nicht schaden. Denn wenn ein Detektiv einen Verdächtigen beschattet, werden die Arbeitstage oft lang.
Meistens sind Detektive allein unterwegs - das heißt, selbstständiges Arbeiten ist gefragt. Ein Detektiv muss auch logisch denken und sich gut erinnern können. Und natürlich muss er verschwiegen sein.
Wer diese Eigenschaften mitbringt, lernt das Ermitteln am besten bei einem Praktikum in einer Detektei. Aber da ranzukommen, ist nicht so einfach. Fast immer erwarten die Detekteien, dass Bewerber schon die wichtigsten theoretischen Grundlagen gepaukt haben.
Dazu gehört viel Rechtliches: Was darf ein Detektiv und was nicht; wann darf er einen Fall annehmen? Deshalb haben viele Detektive vorher erst mal eine Ausbildung gemacht, zum Beispiel bei der Polizei – oder Jura oder Betriebswirtschaftslehre studiert.
Die Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe (ZAD) vergibt das Zertifikat „Geprüfte/r Detektiv/in“. Aber Frauen gibt es nur wenige in dem Job. Warum das so ist? Eigentlich gibt es keinen vernünftigen Grund. Aber weil es nur so wenige Detektivinnen gibt, haben die sogar einen Vorteil: Kaum einer rechnet damit, dass er von einer Frau beschattet wird.