Spurensuche - Spurensicherung

Wo wir gehen und stehen – überall hinterlassen wir Spuren: Fingerabdrücke, Kleiderfussel, Haare, Fußspuren, Schmutz oder liegen gebliebene Gegenstände. Dass etwas spurlos verschwindet, kommt selten vor.
Spuren zu verwischen ist ziemlich mühselig. Die Kunst von Meisterdetektiven wie den vier B.A.R.Z.-Spürnasen ist es, diese zu entdecken und richtig zu deuten.
Hast du das gewusst? Ohrenspuren
Einbrecher hinterlassen manchmal Ohrenspuren. Nämlich wenn sie sich davon überzeugen wollen, dass die Luft rein ist und sie sich dabei die Ohren an der Fensterscheibe platt drücken. Und Ohren sind wie Fingerabdrücke – sie sind unverwechselbar!
Spurensicherung
Nach einer Straftat nimmt die Spurensicherung den Tatort erst einmal haargenau unter die Lupe. Jedes noch so kleine Detail wird fotografiert, das Beweismaterial eingesammelt und in einem Labor „unter die Lupe genommen“ – meist mit speziellen Geräten. Die Spurensicherung muss dabei natürlich peinlich genau darauf achten, keine neuen Spuren zu hinterlassen oder „alte“ zu verwischen. Sie dürfen nichts am Tatort berühren oder verändern. Alles muss genauso liegen bleiben, bis es fotografiert und analysiert ist. Der Tatort wird abgesperrt, die ErmittlerInnen tragen Handschuhe und Schutzanzüge.
Die große Kunst der KriminologInnen ist es, eine gute Spürnase zu beweisen: Die eindeutigen Spuren zu finden, auszuwerten, richtig zu deuten und zu kombinieren.
Autorin: Ursi Zeilinger
Letzte Änderung am 16. November 2010