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Das Bundesverfassungsgericht

"Im Namen des Volkes!"

 
Acht Richterinnen und Richter des BVerfG mit roten Roben im Verhandlungssaal. (Bild: dpa)
Großansicht: Die RichterInnen des BVerfG tragen rote Roben.Die RichterInnen des BVerfG tragen rote Roben.
Eine scharlachrote Robe, ein Hütchen genannt Barett und ein weißer Kragen:
Das ist die Berufskleidung der wichtigsten Richter und Richterinnen am deutschen Gericht, dem Bundesverfassungsgericht. Es wurde am 28. September 1951 gegründet und hat seinen Sitz in Karlsruhe.
Die Aufgabe des Gerichts ist es aufzupassen dass niemand gegen die Verfassung Deutschlands verstößt. Die deutsche Verfassung ist das Grundgesetz, dort sind die wichtigsten Gesetzte aufgeschrieben.

Grundwerte Deutschlands
Zum Beispiel, dass alle Menschen in Deutschland gleich sind egal ob Mann, Frau, schwarz oder weiß. Oder auch dass in Deutschland eine Demokratie herrscht.
Ein Richter-Barett (rote Kopfbedeckung der Richter) steht auf einer Ausgabe des Grundgesetzes (Bild: dpa)
Großansicht: Die RichterInnen wachen über das Grundgesetz.Die RichterInnen wachen über das Grundgesetz.
Jeder von uns kann sich beim Bundesverfassungsgericht beschweren, wenn er oder sie denkt, dass jemand gegen die Verfassung verstößt.
Die Bundesverfassungsrichter entscheiden dann im Namen des Volkes. Sie dürfen sich von niemanden beeinflussen lassen - auch nicht von PolitikerInnen oder einer Partei. Was sie am Ende sagen ist dann das letzte Wort, es kann nicht mehr geändert werden.
 
Autorin: Ursi Zeilinger
 
Letzte Änderung am 27. September 2011
 
 
 
 
 
 
 
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