Element: Wasser
Warum ist Wasser nass?
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Wasser fühlt sich nass an, weil es auf der Haut haftet.
Was für eine Frage! Natürlich ist Wasser nass! Weil... ja, wieso eigentlich? Was heißt eigentlich "nass"?
„Nass“ beschreibt vor allem eine Empfindung oder eine Beobachtung. Ein kleines Kind muss erst lernen, was „nass“ bedeutet und wie „nass“ aussieht.
Aber es gibt auch eine chemische Begründung:
Wasser ist nass, weil es haftet. Die Moleküle im Wasser ziehen andere Stoffe stark an, also auch unsere Haut oder unsere Haare.
Wenn wir unsere Hand ins Wasser tauchen, ist die Hand danach vollständig mit Wasser benetzt. Nicht das Wasser ist also nass, sondern die Hand oder das Handtuch, mit dem wir uns abtrocknen.
Wasser fühlt sich auch deshalb nass an, weil es auf der Haut kühlt. Wenn wir mit der nassen Hand in der Luft herumwedeln, spüren wir: Es fühlt sich kalt an. Gleichzeitig trocknet die Hand.
Denn Wasser hat die Eigenschaft, in der Luft zu verdampfen. Das ist ein unsichtbarer Vorgang, aber tatsächlich verdampft das Wasser in der Vase genauso wie das Wasser an den nassen Kleidern an der Wäscheleine.
Nasse Kleider kühlen.
Zum Verdampfen braucht Wasser Wärme. Darum wird dem Wasser an der Hand und der Hand selbst Wärme entzogen. Das ist der Grund, warum es sich nass und kalt anfühlt, wenn wir aus der Badewanne oder aus dem Schwimmbecken steigen:
Viele Wassertropfen haften auf unserer Haut und verdampfen. Je stärker der Luftzug oder Wind, desto schneller verdunstet das Wasser und desto kälter fühlt sich die Haut an.
Autorin: Sina Rosenkranz
Letzte Änderung am 30. August 2007