Emoticons
Wie das Internet lachen lernte...
Mittel gegen Missverständnis
Chaos, Tränen, Streit - und alles wegen einer E-Mail oder SMS? Dabei war der Text doch gar nicht so gemeint - alles nur ein großes Missverständnis!
Das kann passieren, wenn Worte elektronisch hin und her geschickt werden: Blicke, Mimik und Stimme fehlen, und schon wird ein Satz falsch verstanden.
Wären da nicht Emoticons, auch Smileys genannt, die nicht nur für Klarheit, sondern auch für Gefühl im Internet und auf dem Handy-Display sorgen. Emoticon kommt nämlich vom englischen "Emotion" - und heißt übersetzt "Gefühl".
Alles nur Spaß!
Tausendfach werden Emoticons heute um die ganze Welt geschickt. Eine "Gefühlswelle", die wir dem amerikanischen Informatiker Scott E. Fahlmann zu verdanken haben.
Er suchte nach einem Zeichen, das ganz deutlich signalisiert: "Achtung, das war nur Spaß!" - und erfand den Smiley: :-) Das war am 19. September 1982.
Heute kann niemand mehr zählen, wie viele Stimmungen Emoticons ausdrücken können. Lachen, weinen, schreien - mit Hilfe von Emoticons ist alles möglich. Zeichen, die auf der ganzen Welt verstanden werden.
Japanische Emoticons werden immer beliebter
Nur japanische Emoticons unterscheiden sich vom Rest der Welt. Während in den USA und Europa das Gesicht des Smileys mit schiefgelegtem Kopf gelesen werden muss, grinst das japanische den Lesern direkt ins Gesicht:
(^-^) Auch in Deutschland wird diese Versionen immer beliebter. Und wer sich schon kopfschüttelnd gefragt hat, was eigentlich zwei aufeinander folgende Dreiecke in Chats oder Foren zu bedeuten haben - hier ist die Lösung: ^^ das japanische Lachen für Schreibfaule.
Autorin: Sandra Goller
Letzte Änderung am 15. Oktober 2008