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Wasserkraft: Der Blaue Planet

 
Satellitenaufnahme der Erde (Bild: dpa)
Großansicht: Satellitenaufnahme der ErdeSatellitenaufnahme der Erde
"Blauer Planet" wird die Erde genannt. Doch warum eigentlich? Weil 70 Prozent der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind - und das sieht bei einem Blick aus dem Weltraum blau aus.
Dieses Wasser ist eine wichtige Energiequelle. Egal ob Fluss oder Ozean - überall dort, wo sich Wasser bewegt, lässt sich Strom gewinnen - in sogenannten Wasserkraftwerken.
Strömung schafft Strom
In Wasserkraftwerken gibt es riesige Turbinen. Diese werden durch das fließende Wasser angetrieben und dabei entsteht Strom.
Auf der ganzen Welt wird die Kraft des Wassers als Energiequelle genutzt. Und das, ohne umweltschädliche Schadstoffe zu produzieren. Trotzdem greift der Bau eines Wasserkraftwerks natürlich in die Natur ein: Wälder werden abgeholzt, Tiere verlieren ihren Lebensraum und aufgestaute Flüsse und Seen können die natürliche Wasserversorgung gefährden.
Das muss beim Bau neuer Wasserkraftwerke beachtet werden, damit diese Form der Energiegewinnung auch umweltfreundlich bleibt.
Foto einer Sägemühle im Welzheimer Wald. (Bild: dpa)
Großansicht: Alte Sägemühle im Welzheimer Wald.Alte Sägemühle im Welzheimer Wald.
Es begann mit Mühlen und Rädern
Dass sich die Kraft des Wassers nutzen lässt, wissen die Menschen schon seit der Antike:
Damals haben sie Wasserräder an Bächen und Flüssen gebaut. Die haben zum Beispiel Mühlen oder Sägen angetrieben. So konnten die Menschen Getreide mahlen und Holz sägen - durch Wasserkraft.
Heute benutzt der Bäcker eine elektrische Mühle, um sein Getreide zu mahlen - und die funktioniert mit Strom aus der Steckdose.
Was aber gleich geblieben ist: Noch immer entstehen Teile des Stroms durch Wasserskraft - nur sind es heute modernen Wasserkraftwerken, aus denen der Strom kommt und keine Wassermühlen mehr.
 
Autorin: Sandra Goller
 
Letzte Änderung am 13. November 2015
 
 
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