Schokolade
Vom Kakao zur Schokoladen-Tafel
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So sieht eine Kakaofrucht von innen aus.
Seit mehr als 3000 Jahren lassen sich die Menschen Schokolade schmecken.
Mayas und Azteken, frühe Indianervölker, haben zum Beispiel super gerne Kakao getrunken - obwohl er ziemlich bitter schmeckte.
Kakaobohnen waren damals sogar richtig wertvoll: Ein Hase kostete bei den Azteken 100 Kakaobohnen, ein Truthahn sogar ganze 200 Kakaobohnen.
Schokolade zum Trinken
Als die Spanier Mexiko eroberten, fanden sie den bitteren Kakao der Einheimischen erst mal ziemlich scheußlich.
Aber dann machten sie ihn warm, rührten ein bisschen Rohrzucker rein und siehe da: Auf einmal schmeckte er!
Und was die Spanier hatten, wollten die Italiener, die Franzosen und die Engländer natürlich auch.
Hm - zergeht auf der Zunge!
Im 17. Jahrhundert kam der Kakao dann nach Deutschland. Hier wurde er aber lange Zeit nur als Medizin verkauft - gegen Fieber und Bauchweh.
Bis es dann die erste Tafel Schokolade gab, brauchte es noch viele Erfindungen und Versuche.
Erst 1849 gab es in Birmingham zum ersten Mal Schokolade, die nicht getrunken, sondern gegessen werden konnte.
Schokolade von Hand gerührt
Alle weiteren Erfindungen haben die Schokolade dann immer leckerer gemacht.
Dank Rudolphe Lindt ist sie jetzt so richtig zart. Er baute nämlich 1879 die so genannte "Conche". Eine Maschine, die die Schokoladenmasse stundenlang schlägt.
Lindts Erfindung wird seither überall zur Herstellung von Ess-Schokolade verwendet.
Autorin: Constance Schirra
Letzte Änderung am 23. Januar 2007