SWR Kindernetz
ProgrammvorschauNewsletter
Du bist hier: Startseite > Infonetz > Ernährung > Essen

Cornflakes und Frühstücksflocken

 
 

Frühstücksflocken: Achtung Zuckerbombe

Ein Beitrag von Rebekka Plies
Verbraucherschützer haben herausgefunden, dass Müsli und Cornflakes oft gar nicht so gesund sind.
 
Cornflakes (Bild: SWR)
Großansicht: Cornflakes - knusprige Flocken aus MaisCornflakes - knusprige Flocken aus Mais
Das erste Cornflakes-Frühstück
Cornflakes gibt es seit 120 Jahren. Sie wurden von den Brüdern Dr. John und William Kellogg erfunden und angeblich genau am 7. März 1897 zum ersten Mal serviert.
Auf deutsch heißen "Cornflakes" Mais-Flocken. Und die Brüder hatten auch ganz schön viel Glück und Hilfe vom Zufall. Die Kellogg's arbeiteten in einem Erholungsheim und waren für ihre Patienten auf der Suche nach einem gesunden Frühstück als Alternative zum Brot.
An einem Abend blieb eine Schüssel mit gekochten Weizenflocken stehen.
Schüssel mit Cornflakes und Milch (Bild: SWR)
Großansicht: Mhhh - Frühstück!Mhhh - Frühstück!
Knackig und Zuckrig
Als sie am nächsten Morgen kamen, waren die Flocken trocken. Aus Spaß drehten die Brüder die Flocken durch eine Rolle und trockneten sie noch mal mit Wärme.
Das Ergebnis: Schön geformte, knusprige Flocken - die ersten Cornflakes! Das war schon 1894 und noch gar kein so großer Erfolg.
Denn die Cornflakes hatten einen entscheidenden Nachteil: Sie schmeckten nicht besonders gut. Also fügten die Kellogg's noch Malz und Zucker hinzu.
Das ist zwar nicht sehr gesund, ergibt aber einen leckeren süßen Geschmack. Und das brachte dann auch den Erfolg!
Kellogs Cornflakes Packung (Bild: SWR)
Bald wollten so viele Menschen die knusprigen Weizenflocken, dass William Kellogg eine Firma gründete, um KELLOGG'S CORNFLAKES herzustellen.
Am Anfang schaffte er 33 Packungen pro Tag und unterschrieb auf jeder einzelnen Packung. Daher ist auch heute noch der Schriftzug auf den Kartons. 1929 kamen die Cornflakes dann nach Deutschland. Heute gibt es die Flocken auch aus Mais und Reis.
 
Autorin: Constance Schirra
 
 
 
Ecke eines Kekses mit Zähnen (Bild: Bahlsen)

Butterkeks

"Nur echt mit 52 Zähnen" - damit ist kein wildes Tier gemeint, sondern der Butterkeks.
Topf mit flüssiger Schokolade und Kochlöffel (Bild: SWR)

Schokolade

Erst als Getränk beliebt und dann sogar als Medizin verkauft. Eine Erfolgsgeschichte.