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Knolle aus der Erde

 
Kartoffeln in deiner Hand und in der Erde (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: KartoffelernteKartoffelernte
Klar, die Kartoffeln, die wir essen, wachsen in der Erde. Doch früher war niemand an diesen Knollen interessiert. Kartoffeln wurden wegen ihrer schönen Blüten angepflanzt. Das hat sich inzwischen geändert.
Los geht es Mitte April: Dann werden die Knollen in die Erde gesetzt - die so genannten Mutterknollen. Die bilden Triebe, aus denen später die Kartoffelpflanzen werden. Nach etwa vier Wochen haben sich die Triebe hochgearbeitet:
Grafik: Eine Kartoffelpflanze mit Knollen und Blüten (Bild: SWR)
Großansicht: KartoffelpflanzeKartoffelpflanze
Sie durchstoßen den Boden und kommen an die Oberfläche. Jetzt wachsen die Kartoffelpflanzen ziemlich schnell - sie können einen Meter hoch werden.
Zuerst bekommen sie Blüten und später Beeren, in denen Kartoffelsamen sind. Doch Vorsicht! Was hier heranwächst ist giftig!
Also geht es wieder runter in den Boden. Hier unten sprießen aus der Mutterknolle die sogenannten Ausläufer. Aus denen entwickeln sich bis zu 15 neue Kartoffeln.
Dieses Wachstum kostet die Mutterknolle ihre ganze Energie - sie wird dunkel, schrumpelt zusammen und stirbt ab.
Kartoffelkäfer (Bild: SWR)
Gefräßiger Kartoffelkäfer
Etwa im September verwelken die Kartoffelpflanzen. Das ist das Zeichen dafür, dass die Kartoffeln im Boden reif sind und geerntet werden können - wenn alles gut gegangen ist.
Denn der Kartoffel droht eine Gefahr: der Kartoffelkäfer. Er ist ein gefürchteter Schädling. Die erwachsenen Käfer und die Larven können in kurzer Zeit ganze Kartoffelfelder wegputzen. Sie fressen zwar nur die Pflanzenteile der Kartoffel, doch die Knolle im Boden stirbt dabei ab.
 
Autorin: Cornelia Stenull
 
Letzte Änderung am 13. April 2011