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Grammophon

"Herrchens Stimme"

 

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Emil Berliner arbeitet an einer Schallplatte (Bild: dpa)
Großansicht: Emil Berliner bei der ArbeitEmil Berliner bei der Arbeit
Früher kam Musik aus einem Kasten mit riesigem Trichter. 1887 nämlich hat der Deutsche Emil Berliner zuerst die Schallplatte und dann das dazugehörige Abspielgerät erfunden, das Grammophon.
Berliners Erfindung bedeutete, dass sich Platten pressen ließen und Töne dadurch vervielfältigt werden konnten.
Die Schallplatten bestanden aus Schellack, einem sehr zerbrechlichem Material. Sie spielten pro Seite drei bis vier Minuten Musik oder Sprache ab.
Schwarzweißfoto eines alten Grammophons (Bild: dpa)
Großansicht: Berliners GrammophonBerliners Grammophon
Von Musikgenuss kann in den Anfängen des Grammophons aber sicher keine Rede gewesen sein.
Der Plattenteller wurde über eine Handkurbel angetrieben.
Und die konnte natürlich nicht gleichmäßig bedient werden. Mit der Zeit sorgten Elektromotoren für einen harmonischeren Klang.
sitzender Porzellanhung schaut in einen Grammophontrichter (Bild: dpa)
Nipper hört Herrchens Stimme.
Emil Berliner gründete eine Plattenfirma, die Grammophon Gesellschaft.
Auch hier hatte er ein glückliches Händchen, das Label seines Unternehmens wurde weltberühmt.
Unter dem Schriftzug "His Masters Voice" -"Herrchens Stimme" zeigt es einen Terrier namens Nipper, andächtig lauschend vor dem Trichter eines Grammophons.
Plattenspieler (Bild: dpa)
Plattenspieler
Bis etwa 1940 hörten die Menschen Musik von Schellackplatte und Grammophon. Dann kamen Vinylscheiben und Plattenspieler, schließlich die Compact Disk (CD).
Klar, dass sich Musik inzwischen längst auch am Computer abspielen lässt. Deswegen hat der Plattenspieler aber noch nicht ausgedient: Er feiert in Techno und HipHop-Szene seit Jahren ein Comeback.
 
Autorin: Constance Schirra 
Letzte Änderung am 16. September 2007