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Kriegsbemalung und Federschmuck

 
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junger Indianer mit Kriegsbemalung im Gesicht (Bild: dpa)
Großansicht: Ein Indianer mit KriegsbemalungEin Indianer mit Kriegsbemalung
Kriegs- und Schutzbemalung
Über die Kriegsbemalung erkannten Indianer auf einen Blick, von welchem Stamm jemand kam und welche Taten er vollbracht hatte. Eine schwarze Hand vor dem Mund bedeutete, dass der Indianer einen Feind getötet hat.
Viele Indianer bemalten ihre Gesichter oder ihre Körper mit roter Farbe, wenn sie in den Krieg zogen.
Es gab aber noch einen anderen Grund, sich zu bemalen: Die Kriegsbemalung diente auch als Sonnenschutz und wehrte Fliegen ab.
Auch an der Kopfbedeckung lies sich ablesen, wie viele und welche Heldentaten ein Indianer vollbracht hatte:
Zeichnung: drei Federn (Bild: SWR)
Federn mit besonderer Bedeutung
Federschmuck
Zunächst spielte die Anzahl der Federn eine Rolle. Je mehr Federn, desto ranghöher der Indianer. Die meisten Federn hatte der Stammeshäuptling.
Auch die einzelnen Federn hatten eine besondere Bedeutung. Eine Feder mit einem roten Punkt deutete an, dass der Indianer einen Feind getötet hatte.
War die Feder ganz rot gefärbt, wurde der Indianer im Krieg verwundet. War sie gespalten, wurde er mehrmals verwundet.
 
Autorin: Ursi Zeilinger
 
Letzte Änderung am 19. Januar 2016
 
Der Cherokee-Indianer Moses Little Bear aus Oklahoma (Bild: dpa picture-alliance)

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