Was gibt's zu essen?
Ketchup: rot und lecker
Pommes mit Ketchup
Er passt zu Pommes genauso gut wie zu Currywurst: Ketchup. Und weil Hamburger, Hot Dogs und Co. mit dem roten Farbklecks gleich viel besser schmecken, verbrauchen die Deutschen drei Flaschen im Jahr. Wer an das leckere rote Tomatensirup denkt, verbindet damit meist die amerikanische Küche.
Aber woher die Soße mit der schönen roten Farbe wirklich kommt, ist gar nicht so genau bekannt. Aus China, England oder doch Amerika?
Ursprünglich fand der Ketchup seinen Anfang in China. Schon früh würzten die Menschen dort Fisch und Geflügel mit einer süßlich schmeckenden Sojasoße. Diese Soße nannten sie "ketsiap". Im Gepäck der Handelsfahrer kam "Ketsiap" im 18. Jahrhundert dann auch nach Amerika.
Ketchup in der scharfen Variante
Dort wurde die Soße im Jahr 1876 von dem Jungunternehmer Henry John Heinz, dem Sohn deutscher Einwanderer, entdeckt. Er wandelte die chinesische Rezeptur ein wenig ab und nannte seine Soße schließlich Ketchup. Die neue Rezeptur hatte Erfolg: jede Menge frische Tomaten und zahlreiche Gewürze machten aus dem chinesischen Grundrezept schließlich den Ketchup wie wir ihn heute kennen.
Inzwischen gibt es den essbaren Farbklecks sogar in drei Varianten: Tomatenketchup, Gewürz- und Curryketchup.
Sie geben dem Ketchup die rote Farbe: Tomaten
Die schöne rote Farbe bekommt der Ketchup durch seinen hohen Anteil an Tomaten: für einen Liter Ketchup braucht man etwa zwanzig Tomaten. Dazu kommt Essig, Zucker, Salz, Sellerie und Gewürze wie Zimt und Nelken - fertig ist der Ketchup.
Die Deutschen kamen übrigens erst in den fünfziger Jahren auf den Geschmack der roten Soße. Nach dem beliebten Würzmittel wurde im Jahr 2002 auch ein Lied benannt. Mit "The Ketchup Song" landete das spanische Trio "Las Ketchup" einen weltweiten Sommerhit.
Letzte Änderung am 22. August 2012