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Ballett ohne Musik? Unmöglich!

 
Ballett ohne Musik? Kaum vorstellbar! Musik gehört schon immer zum klassischen Ballett.Schon vor 300 Jahren begleiteten am französischen Königshof große Orchester die TänzerInnen - auch Feuerwerke gehörten dazu.
 
Der Dirigent dirigiert sein Orchester (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Musik gibt den Takt vorMusik gibt den Takt vor
Natur als Vorgabe
Neben der klassischen Musik ahmten Musiker auch Geräusche aus der Natur nach – beispielsweise Vogelzwitschern oder Donnergrollen. Manchmal beendet früher sogar ein Feuerwerk die Vorstellung.
Mit dem 19. Jahrhundert waren die Ballettmusik und ihre Komponisten immer gefragter. Zwei gebürtige Russen wurden sogar weltberühmt: Peter Tschaikowsky und Igor Strawinsky. Beide haben im 19. und 20. Jahrhundert mit den besten Ballettchoreografen und TänzerInnen zusammengearbeitet.

Ein undatiertes Archivbild des russischen Komponisten Peter Iljitsch Tschaikowsky in schwarz-weiß.  (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Peter TschaikowskyPeter Tschaikowsky
Peter Tschaikowsky
Tschaikowsky hat so komponiert, dass die Musik seiner Ballettstücke wie ein zusammengehöriges Ganzes wirkte: die einzelnen Teile waren aufeinander abgestimmt und griffen ineinander, Melodien wiederholten sich. Außerdem war seine Musik spannungsgeladen und passte immer zur Atmosphäre. Das Publikum hielt den Atem an.
Seine Ballettmusik ist bis heute unvergessen: Musik für die berühmten Stücke „Schwanensee“, „Dornröschen“ und „Der Nussknacker“. Dabei wollten ihn seine Eltern zum Beamten ausbilden lassen. Doch er begann Musik zu studieren und lernte eine reiche Witwe kennen, die ihn finanziell unterstützte. In dieser Zeit schrieb er seine berühmtesten Werke.
Wie den "Dornröschen Walzer" - hör mal rein:

Der US-amerikanische Komponist russischer Herkunft, Igor Strawinsky, dirigiert 1965 während einer Probe in London. (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Igor StrawinskyIgor Strawinsky
Igor Strawinsky
Anfang des 20. Jahrhunderts ließ die Begeisterung für das klassische Ballett nach. Deshalb überlegte sich Igor Strawinsky etwas Neues: Er komponierte erstmals rhythmische Ballettmusik – vorher wurde ausschließlich mit Melodien gearbeitet.
Jahre später wurde er dafür gefeiert. Bis heute ist er einer der einflussreichsten Ballettkomponisten geblieben.
 
Autoren: Christin Bamberg und Matthias Ebert
 
Letzte Änderung am 24. März 2016
 
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im ABC.
 
 
Tänzerinnen in Pose, über ihnen hängen bunte Kugeln (Bild: dpa Picture-Alliance)

Choreografie und Bühnenbild

Eine erfolgreiche Ballett-Aufführung hängt nicht nur von den TänzerInnen ab.
Anna Pawlowa als sterbender Schwan. (Bild: dpa Picture-Alliance)

Anna Pawlowa

Sie war der bekannteste "Sterbende Schwan": Noch heute wird sie verehrt.
Tanz Indien (Bild: SWR)

Warum tanzen wir?

Klar, tanzen macht Spaß. Aber wer hat damit eigentlich angefangen?