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Rudolf von Laban - Tanz als Wissenschaft

 
Rudolf von Laban hatte ein großes Ziel: Er wollte den modernen Tanz so berühmt machen wie das klassische Ballett.
 
Tänzerinnen der Labanschule tanzen mit gestreckten und schwingenden Armen (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Tanzen ist Kunst!Tanzen ist Kunst!
Vollkommen schwingende Körper - das gab es nur bei dem Choreografen Rudolf von Laban. Er ermunterte die TänzerInnen mit ihren Gesten und Bewegungen eigene Erlebnisse und Gefühle auszudrücken.
Tanzen ist Kunst! Davon war der ungarische Tänzer überzeugt. Und er hatte ein großes Ziel:
Er wollte dem modernen freien Tanz genauso viel Ansehen verschaffen, wie es die Musik oder die Malerei hatten - und natürlich auch das klassische Ballett.
Der ungarische Tänzer und Choreograf und Tanzpädagoge Rudolf von Laban (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Rudolf von LabanRudolf von Laban
Ein tanzender Forscher
Also begann Rudolf von Laban zu forschen: Wie funktioniert Bewegung? Wie sehen natürliche, menschliche Bewegungen aus? Seine Ergebnisse hielt er in Büchern fest: Zwischen 1920 und 1950 schrieb er das wohl umfangreichste Werk zum modernen Bühnentanz.
In der Schweiz gründete Rudolf von Laban eine Tanzschule, die viele Anhänger der neuen Tanzkunst anzog. Es folgten Schulen in Hamburg und in ganz Europa. Harmonisch schwingende Körperbewegungen, das war sein Markenzeichen.
Rudolf von Labans Darstellungsformen wurden berühmt – und er hatte das große Ziel seines Lebens erreicht: Der Ausdruckstanz hatte sich in der Kunst einen Platz neben der mächtigen Tradition des Balletts gesichert.
 
Autorin: Claudia Butter
 
Letzte Änderung am 24. März 2016
 
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im ABC.
 
 
 
 
 
 
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