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"Teufelsgeiger"

Niccolò Paganini und David Garret

 
Foto von Paganini der Geige spielt (Bild: SWR)
Großansicht: Der "Teufelsgeiger": Niccolo PaganiniDer "Teufelsgeiger": Niccolo Paganini
Wo er auch spielte - das Publikum lag ihm zu Füßen. Die Rede ist nicht von einem Pop-Star; ein Geiger war es, der die Menschen Anfang des 19. Jahrhunderts verzauberte: Niccolò Paganini.
Er wird "Teufelsgeiger" genannt. Nie zuvor hatte jemand einer Geige so zauberhafte und seltsame Töne entlockt, so rasend schnell gestrichen und gezupft. Paganini konnte Stücke auf nur einer Saite spielen und seinem Instrument sogar Tierstimmen entlocken.
Porträt von Niccolo Paganini (Bild: Wikipedia)
Großansicht: Die Geige war sein liebstes SpielzeugDie Geige war sein liebstes Spielzeug
Paganinis Leben ist geheimnisvoll und es gibt seltsame Geschichten über ihn. Er soll immer schwarz gekleidet gewesen sein, reiste in einer schwarzen Kutsche und hatte lange Finger und pechschwarze Haare.
Ein Mann von großem Talent und ungewöhnlichem Aussehen - der Teufelsgeiger ist den Leuten unheimlich. Niccolò Paganini wird am 27. Oktober 1782 in Genua in Italien geboren. Der Vater zwingt den kleinen Niccolò täglich zu üben.
Obwohl er wegen seines Talentes als Wunderkind gilt, dauert es viele Jahre bis er als "der größte Geiger aller Zeiten" gefeiert wird. Um 1830 beginnt sein Siegeszug durch die Konzertsäle Europas. Bis heute ist seine Art Geige zu spielen einzigartig.
David Garrett ist Niccolò Paganini
Star-Geiger David Garrett auf der Bühne. (Bild: dpa picture-alliance)
Großansicht: David Garrett auf der Bühne.David Garrett auf der Bühne.
2 Jahrhunderte später schafft es Paganinis Geschichte in die Kinos. Und wer sonst könnte ihn spielen, als ein ebenfalls begnadeter Geiger "David Garrett". Paganini ist sein Vorbild und 2013 darf er in seine Rolle schlüpfen und den Soundtrack für den Film komponieren.
Geboren ist Garrett 1991 in Hamburg, schon mit vier Jahren hielt er seine erste Geige in der Hand und mit 13 Jahren seinen ersten Plattenvertrag. An der Julliard School in New York bildet er sich weiter und beginnt eigene Stücke zu komponieren.
Ähnlich wie auch Paganini ist Garrett experimentierfreudig und versucht die klassische Musik den Zuhörern auf neue Art nahe zu bringen. Er schreibt selbst neue Kompositionen von alten traditionellen Stücken oder spielt bekannte Rockballaden auf eine ganz neue Art. Der Stil nennt sich "Crossover", eine Mischung aus verschiedenen Musikrichtungen, die eine eigene ergibt.
 
Autorinnen: Constance Schirra, Anika Assfalg
 
Letzte Änderung am 29. August 2016
 
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