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Woodstock - Frieden und Musik

 
 
Joan Baez mit Gitarre (Bild: dpa)
Großansicht: Joan BaezJoan Baez
Vom 15. bis 17. August 1969 fand in der Nähe von New York eines der ersten großen Musikfestivals unter freiem Himmel statt. Ungefähr 400.000 junge Leute kamen aufs Festivalgelände für "Drei Tage Frieden und Musik".
Wer sich da auf den Weg machte, wollte natürlich Musik hören, drei Tage mit über dreißig Bands, darunter Jimi Hendrix und Janis Joplin und noch heute erfolgreiche Stars wie Santana, Joe Cocker, Joan Baez. Gespielt wurde von mittags bis in die frühen Morgenstunden.
Ein Riesenfestival, okay, aber warum sprechen wir noch heute davon?
Briefmarke der US Post zu Woodstock (Bild: US Post)
Großansicht: Woodstock-BriefmarkeWoodstock-Briefmarke
Festival des Friedens
Auf der Briefmarke, die nach dem Festivalplakat gestaltet ist, sitzt eine Friedenstaube auf dem Hals der Gitarre. Es war nämlich noch mehr als Musik, was so viele Leute zusammenführte.
Sie waren gegen den Krieg, den die USA schon jahrelang gegen Nordvietnam führten. In den USA und in Europa hatten sich Menschen zu Aktionen gegen diesen Krieg zusammengetan.
Sie halfen auch amerikanischen Wehrpflichtigen, denen Gefängnis drohte, weil sie den Kriegsdienst verweigerten.
Unterschiede - ganz egal
Hautfarbe, Geschlecht und Herkunft, meinten sie, sollten endlich keine Rolle mehr spielen. So organisierten sich in den sechziger Jahren zum Beispiel die Schwarzen, die Indianer, die Frauen und die Homosexuellen, um für ihre Gleichberechtigung zu kämpfen.
Junger Mann mit nacktem Oberkörper und Blumen auf dem Kopf (Bild: dpa)
Großansicht: Ein "Blumenkind"Ein "Blumenkind"
Die Hippies waren ein Teil dieser weltweiten Bewegung. Sie setzten auf "Flower Power", die Macht der Blumen gegen Krieg, Gewalt, Unterdrückung.
Ihr stärkstes Mittel war die Musik. "We Shall Overcome" war eine ihrer Hymnen, in Woodstock am Freitagnachmittag gesungen von Joan Baez.
"Wir werden es schaffen", heißt es in diesem Lied, "wir haben keine Angst, wir gehen Hand in Hand".
Woodstock wirkt über diese drei Tage hinaus bis heute, weil es die Träume und Ideale einer ganzen Generation verkörperte. Der Name "Woodstock" steht immer noch für "Frieden und Musik".
 
Autorin: Aurelia Amann
 
 
Mick Jagger und Keith Richards bei einem Konzert (Bild: dpa Bildfunk)

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