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Die Währungsunion

 
Früher hatte jedes europäische Land seine eigene Währung. Seit dem 1.1.2014 wird in 18 Ländern der Europäischen Union mit dem Euro bezahlt. An diesem Tag ist Lettland Mitglied der Währungsunion geworden.
 

Währungsunion

Autorin: Aurelia Amann
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Praktisch, so eine Währungsunion: Wenn du aus Deutschland nach Frankreich fährst, brauchst du kein Geld zu tauschen. Denn dort wird mit Euro bezahlt, wie in 18 Ländern der Europäischen Union.
 
Bis 2002 hatte jedes Euroland eine eigene Währung, eigenes Geld. In Deutschland war das die D-Mark, in Frankreich der Franc, in Italien bezahlte man mit Lire, in Griechenland mit Drachmen und so weiter. Heute bezahlt man in den meisten Mitgliedsländern der Europäischen Union mit einer gemeinsamen Währung, dem Euro.   Praktisch: Wer in Urlaub fährt, muss kein Geld mehr tauschen. Auch Firmen, die ihre Produkte von einem Euroland ins andere verkaufen,  müssen nicht mehr umrechnen. Es ist auch billiger, denn beim Hin- und Hertauschen von Währungen nehmen Banken immer Gebühren. Die fallen zwischen den Euroländern jetzt weg.
Damit es klappt mit der gemeinsamen Währung, haben die Euroländer im Vertrag von Maastricht vereinbart, dass kein Euroland zu viele Schulden haben darf. Denn schwache Mitglieder machen die ganze Gemeinschaft ein bisschen schwächer.
Hat ein Land sehr viele Schulden, kann die gemeinsame Währung ihm Probleme machen. Es kann seine Währung zum Beispiel nicht abwerten. Abwertung macht das Geld für Ausländer billiger, es kommen zum Beispiel mehr Touristen. Auch ausländische Firmen kaufen dann mehr, denn die Produkte sind für sie günstiger.
Die Euroländer können aber nicht mehr allein über ihre Währung, den Euro, bestimmen.  Deshalb helfen sie einander, wenn ein Land in Schwierigkeiten kommt.
 
Autorin: Aurelia Amann
 
Letzte Änderung am 02. Januar 2014
 
Jemand wiegt Münzen auf einer Waage ab. (Bild: dpa picture-alliance )

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