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Weltspartag: Das Sparschwein füttern

 
Bunte Sparschweine (Bild: dpa)
Großansicht: Sparschwein: Bitte füttern!Sparschwein: Bitte füttern!
Ein knallig buntes Sparschwein aufgestellt, schnell das Geld hineingesteckt - so kann Sparen Spaß machen.
Sparschweine haben eine lange Tradition: In vielen Ländern und Kulturen gelten Schweine als ein Symbol von Glück und Fruchtbarkeit.
Deshalb füllen die Menschen den Bauch des Sparschweins mit Geld - in der Hoffnung, dass sich das Geld vermehrt und Reichtum bringt.
Ein rotes Sparbuch (Bild: dpa)
Großansicht: SparbuchSparbuch
Gespart wurde schon lange bevor das Geld überhaupt erfunden war: Menschen legten Lebensmittel-Vorräte an für Notzeiten oder sie sammelten wertvolle Metalle, die sie für Tauschgeschäfte ausgeben wollten.
Eine besondere Spar-Aktion findet jedes Jahr Ende Oktober statt: am Weltspartag. Dann bringen die Menschen ihre Sparschweine voller Kleingeld zu den Banken und Sparkassen und lassen sich diesen Betrag auf ihrem Konto gutschreiben.
Die Idee zum Weltspartag hatte der italienische Professor Ravizza im Jahr 1924 auf einem internationalen Sparkassenkongress in Mailand.
Ravizza wollte die Bevölkerung dazu ermutigen, wieder mehr zu sparen.
In ein Sparschwein wird Geld gesteckt. (Bild: dpa)
Großansicht: Schnell das Geld ins Sparschwein stecken!Schnell das Geld ins Sparschwein stecken!
Er beschloss, dass der internationale Weltspartag jedes Jahr am 31. Oktober stattfinden soll.
In Deutschland ist der Weltspartag immer am letzten Werktag im Oktober. So steht er nicht in Konkurrenz mit dem Reformationstag am 31. Oktober, der in einigen Bundesländern ein Feiertag ist.
Aber aufgepasst: Der Weltspartag kann schnell zum "schwarzen Tag" für Sparschweine werden - wenn der Schlüssel verloren wurde und ein Hammer zur Hilfe genommen werden muss.
 
Autorin: Cornelia Stenull
 
Letzte Änderung am 29. April 2014
 
 
 
 
 
 
 
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