SWR Kindernetz
ProgrammvorschauNewsletter
Du bist hier: Startseite > Infonetz > Länder-Kulturen > Indianer

Klischees der Weißen über Indianer

 
Jedes Jahr am 9. August wird der Tag der Ureinwohner gefeiert. Er wird offiziell der "Tag der indigenen Völker" genannt. Aber welche Völker sind mit "indigen" eigentlich gemeint? In der Bilderschau erfährst du mehr.
 

Zeichnung: Indianer beim Schreien (Bild: SWR)
Großansicht: Kein Indianer schreit wie im Film.Kein Indianer schreit wie im Film.
Das Geschrei
Es ist ein Gerücht, dass die Indianer einen Schrei ausstoßen, sich dabei mit der Hand auf den Mund schlagen und angreifen. Verbreitet wurde das "Indianergeheul" durch Hollywood-Filme.
Bei den Indianern gibt es einen ähnlichen Laut, eine Art Trällern. Er wird eingesetzt, um jemanden zu ehren - wie bei einem Beifall.


Zeichnung: Indianer vor einem Zelt (Bild: SWR)
"Hugh - ich habe gesprochen."
"Hugh!"
In vielen Filmen werden die Indianer mit einem armseligen Wortschatz dargestellt: "Hugh - ich habe gesprochen" oder "Weißer Mann spricht mit gespaltener Zunge!" sind Beispiele für diesen Unsinn.
Indianer sind wahre Wortkünstler. Die indianische Sprache ist viel genauer und vielfältiger als unsere und hat für jede Situation eine eigene Bezeichnung.
Zeichnung: Indianer mit Kriegsbemalung trifft auf einen Weißen (Bild: SWR)
Kriegsbemalung mit roter Farbe.
"Rothaut"?
Die Indianer wurden von den weißen Siedlern "Rothaut" genannt.
Dabei hatten die Indianer gar keine rote Haut. Sie waren nur deswegen rot, weil sie sich auf Kriegszügen oder bei religiösen Anlässen mit roter Farbe (Zinnoberfarbe) anmalten.
 
Autorin: Ursi Zeilinger
 
Letzte Änderung am 20. Januar 2016
 
junger Indianer mit Kriegsbemalung im Gesicht (Bild: dpa)

Kriegsbemalung

Die Kriegsbemalung erzählte auf einen Blick, welche Taten ein Indianer vollbracht hatte.
Indianer tanzen zusammen (Bild: dpa picture-alliance)

Rituale und Tänze

Die Indianer machen aus vielen Anlässen ein Fest, tanzen und halten religiöse Rituale ab.