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Himmel, Erde, Unterwelt - das Weltbild der Maya

 
Der Weltenbaum ist eines der wichtigsten Symbole für die Maya. Er verbindet Unterwelt und Himmel - Leben und Tod.
 
Zeichnung des Weltenbaums der Maya (Bild: SWR)
Großansicht: Der Weltenbaum der MayaDer Weltenbaum der Maya
Für die Maya bestand das Universum aus drei Bereichen: dem Himmel, der Erde und der Unterwelt. Während die Erde der Ort für die Menschen war, hatten die zahlreichen Götter der Maya ihren Platz im Himmel oder in der Unterwelt.
Verbindung zwischen Leben und Tod
Zu den Göttern wanderten auch die Seelen der toten Maya. Die Maya stellten sich vor, dass Erde, Himmel und Unterwelt durch den sogenannten Weltenbaum (wakah-chan) verbunden sind, den die Götter gleichzeitig mit Himmel und Erde geschaffen hatten.
Der Weltenbaum sollte den Himmel stützen, so dass er nicht auf die Erde fällt. In der Vorstellung der Maya war die Erde übrigens flach und viereckig.
Unterwelt, Erde und Himmel wurden durch den Weltenbaum verbunden: Die Wurzeln des Baumes reichten in die Unterwelt, der Stamm stand auf der Erde und die Zweige des Himmels reichten in den Himmel. Entlang dieser Verbindungslinie konnten die Seelen der Toten in den Himmel oder in die Unterwelt wandern.
 
Autorin: Sandra Goller
 
Letzte Änderung am 19. Dezember 2012
 
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