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Die Rituale der Maya

 
Für die Maya waren die Götter allmächtig. Sie hatten den Menschen geschaffen und konnten ihn auch wieder zerstören.
 
Die Götter prägten die gesamte Kultur der Maya. Sie hatten die Vorstellung, dass die Götter die Welt und alle Lebewesen erschaffen hatten. Somit mussten die Götter auch die Macht haben, alles wieder zu zerstören. Davor fürchteten sich die Menschen.
Sie versuchten, die Götter gnädig zu stimmen. Deshalb vollzogen sie während des ganzen Jahres verschiedene Riten und Zeremonien.
Zeichnung der Opferrituale der Maya (Bild: SWR)
Großansicht: Das Opferritual der MayaDas Opferritual der Maya
Opfer für die Götter
Eine Methode dafür waren die Opferrituale. Die Maya-Priester opferten Tiere - in Notzeiten, zum Beispiel während Hungersnöten oder Seuchen, sogar Menschen.
Auch Selbstopfer waren sehr verbreitet. Dabei verletzten sich die Maya selbst, fingen ihr Blut auf und verbrannten es. Der aufsteigende Rauch sollte die Verbindung zur Götterwelt herstellen.
Die Maya dachten, dass sie so direkt mit den Göttern und ihren Ahnen in Verbindung treten und sie um Rat und Hilfe bitten könnten.
Die Opferzeremonien wurden sorgfältig vorbereitet. Es gab Musik und Tanz, und die Maya schmückten sich feierlich mit Federn und Fellen. Die Zeremonie selbst wurde von Priestern durchgeführt.
 
Autorin: Sandra Goller
 
Letzte Änderung am 22. Januar 2016
 
 

Ballspiel um Leben und Tod

Schon die Maya spielten Ball. allerdings nicht aus sportlichen Gründen.
Zeichnung des Maisgottes (Bild: SWR)

Die Götter der Maya

Hunderte Götter beteten die Maya an. Sie entschieden über Wetter, Ernte und Leben.
Zeichnung des Weltenbaums der Maya (Bild: SWR)

Weltbild der Maya

Der Weltenbaum ist ein wichtiges Symbole der Maya. Er verbindet Leben und Tod.