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Ostara - Ostern - Tag- und Nachtgleiche

 
 
Satellitenbild der Erde mit der senkrechten Ausrichtung der Tag- und Nachtgrenze von Pol zu Pol (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Tag- und NachtgleicheTag- und Nachtgleiche
Ostara wird zur Frühlings-Tag-und Nachtgleiche am 20. beziehungsweise am 21. März gefeiert. Manche feiern aber auch am ersten Vollmond nach der Tag- und Nachtgleiche.
Ein weiteres Mal zu Mabon im Herbst sind Tag und Nacht gleich lang.
Die Zugvögel kehren als Frühlingsboten aus dem warmen Süden zurück und überall beginnt es zu blühen. Für die Menschen beginnt die Zeit, in der sie die Felder für ihre Saat fruchtbar machen.
Zitat: "Wie Samen, die unter der Schneedecke träumen, träumen eure Herzen vom Frühling. Vertraut diesen Träumen, denn in ihnen verbirgt sich das Tor zur Unendlichkeit." Khalil Gibran, Der Prophet

rote Ostereier (Bild: dpa)
Großansicht: gefärbte Eiergefärbte Eier
Als Zeichen der Fruchtbarkeit steht der Hase, da er sehr viele Junge bekommt. Er gilt auch als Begleiter der Frühlingsgöttin Ostara, von der das Fest wahrscheinlich seinen Namen hat.
Ein weiteres Symbol für Fruchtbarkeit sind rote Eier. Die Farbe ist deshalb wichtig, weil Rot in vielen Kulturen für das Leben steht. Kelten und Germanen brachten der Göttin Ostara Eieropfer. Für sie waren Eier auch ein Sinnbild für die im Frühling erwachende Natur.

brennendes Strohrad rollt bergab (Bild: dpa)
Großansicht: Feuerräder als Sinnbild der SonnenscheibeFeuerräder als Sinnbild der Sonnenscheibe
Der Gleichstand von Licht und Dunkelheit, die Rückkehr der Sonne wird vielerorts mit Feuern begrüßt. Eine besondere Form des Ostarafeuers sind brennende Räder aus Stroh, die von einem Berg aus ins Tal gerollt werden.
Diese Bräuche wurden später auch von den Christen übernommen. Während Ostara immer am selben Tag gefeiert wird, ändert sich das Datum für das christliche Osterfest jedes Jahr.
Das liegt daran, das der Ostertermin sich am Mond orientiert: Er fällt immer auf den Sonntag nach dem ersten Vollmond seit Frühlingsbeginn. Das können also Tage zwischen dem 22. März und dem 25. April sein.
 
Autorin: Yvonne Unger
 
Letzte Änderung am 17. März 2017
 
 
Menschen beim Sonnenaufgang am Steinkreis von Stonehenge (Bild: dpa)

Litha - Sommersonnenwende

Es gibt viele alte Bräuche für den längsten Tag des Jahres am 21. Juni.
Erntereife Kürbisse auf dem Feld. (Bild: www.colourbox.com)

Mabon - Erntedankfest

Wenn die Ernte eingeholt ist, ist es an der Zeit der Natur zu danken, wie die alten Kelten.