SWR Kindernetz
ProgrammvorschauNewsletter
Du bist hier: Startseite > Infonetz > Länder-Kulturen > Ostern

Osterinsel - Geheimnisvolle Steinriesen

 
 
"Osterinsel" - hört sich gut an. Vielleicht eine Insel, auf der das ganze Jahr hindurch Ostern ist? Nein, die Osterinsel heißt so, weil sie ihren Namen an einem Ostersonntag bekam.
 
Weltkarte mit einer Vergrößerung der Osterinseln (Bild: SWR)
Großansicht: Die Osterinsel liegt im Pazifischen Ozean.Die Osterinsel liegt im Pazifischen Ozean.
Statuen im Meer
Das war im April 1722 und der niederländische Admiral Jakob Roggeveen war eigentlich in ganz anderer Angelegenheit unterwegs, als er plötzlich mitten im Pazifischen Ozean riesige Statuen erspähte.
Der Admiral steuerte die Küste an und wunderte sich nicht schlecht: 600 Steingiganten standen an der Felsküste, den Blick auf die Insel gerichtet. Wer hat die Statuen gebaut? Und warum?
Drei riesige Steinskulpturen auf der Osterinsel. (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Moais auf der Osterinsel.Moais auf der Osterinsel.
"Rapa Nui" - Großer Stein
Die "Moais", wie die Figuren genannt werden, wachen bis heute an der Küste der Osterinsel, die ihretwegen auch noch einen anderen Namen trägt: "Rapa Nui". Das heißt soviel wie "großer Stein".
Die "Moais" ähneln sich sehr. Sie sind zwischen sechs und 20 Meter groß, haben lange Gesichter, lange Nasen und Ohren, tief sitzende Augenhöhlen - und sehen alle ein bisschen unheimlich aus.
WissenschaftlerInnen nehmen an, dass die Figuren um 1400 nach Christus mit Beilen aus Vulkangestein geschlagen wurden. Aber warum, das kann niemand ganz genau sagen.
Zeitgenössische Darstellung von James Cook (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: James Cook segelte 1774 zur Osterinsel.James Cook segelte 1774 zur Osterinsel.
Ungelöste Zerstörung
Sollten die Riesen die Osterinsel bewachen? Oder als Denkmal an die Toten erinnern? Heute sind nur noch 100 Moais intakt.
Als 1774 der berühmte Kapitän James Cook einen Abstecher zur Osterinsel machte, fand er viele Statuen zerstört, mit dem Gesicht am Boden liegen. Warum? Auch das ist ein ungelöstes Rätsel.
Die ersten Menschen kamen 350 nach Christus auf die Osterinseln. Inzwischen leben knapp 4000 EinwohnerInnen auf der zu Chile gehörenden Insel - aber sie bekommen sehr viel Besuch:
Neugierige aus der ganzen Welt kommen, um die geheimnisvollen Steinriesen zu besuchen.
 
Autorin: Livia Reidt
 
 
 
Am Strand der Weihnachtsinsel wimmelt es von roten Krabben. (Bild: dpa)

Weihnachtsinseln mit Sand?

Ein Paradies für Mensch und Tier. Wie kamen die Inseln zu dem weihnachtlichen Namen?
Zeitgenössische Darstellung des Seefahrers Christoph Columbus (Bild: dpa)

Christoph Kolumbus

Am 12. Oktober 1492 entdeckte Kolumbus ein neues Land - Amerika!