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Weihnachtsinseln - Heimat von Krabben und Korallen

 
"Weihnachtsinseln"? Kommen dort etwa der Weihnachtsmann oder die Weihnachtsbäume her?
 
Ausgedehnte Wälder an Nordküste der Weihnachtsinsel (Bild: dpa)
Großansicht: WeihnachtsinselnWeihnachtsinseln
Weihnachtsinsel mit Sand
Nein! Die beiden Inseln heißen so, weil sie Weihnachten entdeckt wurden.
Die eine von dem Seefahrer William Mynors im Jahr 1643, die andere 1777 von James Cook. Und weil es gerade Weihnachten war, blieben Herr Cook und seine Besatzung gleich über die Festtage dort.
Die beiden Inseln haben aber nicht viel gemeinsam - außer ihrem Namen und einem warmen Klima. Sie liegen mehr als 5.000 Kilometer voneinander entfernt, die eine im indischen, die andere im pazifischen Ozean.
Am Strand der Weihnachtsinsel wimmelt es von roten Krabben. (Bild: dpa)
Großansicht: Die Krabben kommen!Die Krabben kommen!
Krabben-Alarm
Auf der Weihnachtsinsel im indischen Ozean, die von William Mynors entdeckt wurde, passiert jedes Jahr zu Beginn der Regenzeit im November etwas Außergewöhnliches: Plötzlich wird es rot auf der Insel!
Überall wimmelt es von leuchtend roten Krabben, die aus dem Dschungel in Richtung Meer ziehen. Es sollen jährlich mehr als 100 Millionen Tiere sein, die nur eines wollen: sich paaren und ihre Eier im Meer ablegen.
Wie sie dahin kommen, ist ihnen ganz egal: Sie krabbeln durch Vorgärten, über Straßen und Terrassen - alles ist voller roter Krabben. Die Insulaner lieben ihre Tierchen und bauen extra für sie lange Tunnels, damit diese sicher zum Meer kommen.
Die Weihnachtsinsel Kiritimati aus aus der Luft aufgenommen. (Bild: dpa)
Großansicht: Luftaufnahme von KiritimatiLuftaufnahme von Kiritimati
Insel der Korallen
Die andere Weihnachtsinsel, die östlich der Philippinen liegt, ist die größte Koralleninsel der Welt. Bei den Ureinwohnern heißt sie "Kiritimati" - wobei die Silbe "ti" wie "s" gesprochen wird. Das hört sich dann wie "Christmas" an, das englische Wort für Weihnachten.
Mittlerweile gibt es auf der tropischen Insel mit weißem Sandstrand viele Touristen. Vor allem Taucher fahren dorthin wegen der vielen bunten Fische und Korallen.

Das Weihnachtsfest spielt dagegen auf beiden Inseln fast keine Rolle. Denn die meisten Menschen dort gehören dem Buddhismus an. Und in dieser Religion wird Weihnachten nicht gefeiert.
 
Autorinnen: Birgit Klumpp/Cornelia Stenull
 
Letzte Änderung am 15. Januar 2016
 
Drei riesige Steinskulpturen auf der Osterinsel. (Bild: dpa Picture-Alliance)

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