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Martin Luther King

Kampf gegen Rassismus

 

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Martin Luther King spricht vor einer Menschenmenge (Bild: dpa)
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Vor mehr als 40 Jahren hatte ein Schwarzer in Amerika einen Traum. Er träumte von einer Welt, in der alle Menschen die gleichen Rechte haben, unabhängig von ihrer Hautfarbe oder Religion: Martin Luther King.
Am 28. August 1963 teilte er diesen Traum mit einer Viertel Million Menschen in Washington. In seiner Rede auf der größten Demonstration gegen Rassentrennung aller Zeiten, sagte er:
"I have a dream, ..."
"Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird."
Mit seinen Worten sprach Martin Luther King vielen dunkelhäutigen Menschen aus der Seele. Denn damals mussten Schwarze im Bus aufstehen, wenn sich ein Weißer auf ihren Platz setzen wollte. Farbige Kinder durften nicht in die gleiche Schule gehen wie weiße und im Kino wurde farbigen Menschen - wenn überhaupt - der schlechteste Platz zugewiesen.
Porträt Martin Luther King (Bild: dpa)
Großansicht: Martin Luther KingMartin Luther King
Schließlich trug Martin Luther King dazu bei, dass in den USA neue Gesetze eingeführt wurden. Seitdem sind alle US-Amerikaner vor dem Gesetz gleichberechtigt.
Trotzdem müssen auch heute noch viele Menschen gegen Rassismus kämpfen. Zwar sind vor dem Gesetz alle gleich, aber bis das auch in den Köpfen der Menschen angekommen ist, wird es wohl noch eine ganze Zeit dauern.
Übrigens ist Martin Luther King bis heute der einzige Farbige, der in den Vereinigten Staaten mit einem Nationalfeiertag geehrt wird: Jährlich feiern die Amerikaner am dritten Montag im Januar den "Martin Luther King Day".
 
Autorin: Constance Schirra 
Letzte Änderung am 26. August 2011