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Daten in der "Wolke" speichern

 
Hast du schon mal etwas von der Cloud gehört? Das ist eine Art Datenwolke, in der Videos, Fotos und andere Dokumente online gespeichert werden können.
 
Eine Wolke symbolisiert virtuelle Speichermöglichkeiten in "Clouds". (Bild: dpa picture-alliance )
Großansicht: Clouds bieten mobilen Speicherplatz.Clouds bieten mobilen Speicherplatz.
Cloud - Was ist das?
Eine Cloud ist eine virtuelle Festplatte. Fotos, Videos, Word-Dateien oder ganze Computerprogramme können so im Internet gespeichert werden.
Was bringt das?
Mithilfe von Clouds kannst du jederzeit und von jedem Ort aus auf deine Daten zugreifen. Egal ob du Infos für ein Referat online abspeichern möchtest oder Fotos und Videos mit Freunden teilen - Clouds bieten Speicherplatz, der ortsunabhängig ist.
So kannst du von jedem PC - oder sogar mobil von deinem Smartphone aus - Daten abrufen, abspeichern und nach Belieben mit Freunden oder Schulkameraden teilen. Außerdem hast du so mehr Platz auf der Festplatte von deinem eigenen PC - du kannst Dateien in die Cloud "auslagern".
Stimm ab!

Nutzt du Clouds?
Wo finde ich Clouds?
Im Internet gibt es spezielle Anbieter für Clouds. Zum Beispiel die Dropbox, die iCloud von Apple, SkyDrive von Microsoft, GoogleDrive oder die Telekom Cloud.
Wie kann ich Clouds nutzen?
Bevor du Daten im Internet speichern kannst, musst du dich bei einem Cloud-Dienst anmelden. Das ist meist kostenlos.
Für die Anmeldung musst du deine e-mail-Adresse und deinen Namen angeben. Da aber unklar ist, wofür der Anbieter deine Daten nutzt, lohnt es sich, eigens zu diesem Zweck eine anonymisierte e-mail-Adresse anzulegen.
Wie viel kostenlosen Speicher bietet die Cloud?
Die Cloud-Dienste bieten unterschiedlich viel kostenlosen Speicherplatz an. Das kann zwischen zwei und 25 Gigabyte variieren. Das ist eine Menge. Soviel Speicherplatz hatten früher viele PC's nicht.
Worauf sollte ich achten?
Clouds sind zwar praktisch, deine Daten sind hier aber nicht sicher aufgehoben. Dokumente, die in der Cloud liegen, können viel leichter gehackt, also von anderen gelesen, werden. Außerdem kann es sein, dass andere Nutzer durch technische Pannen Zugriff auf deine Daten erhalten.
Eine Frau tippt auf ihrem Tablet-Computer. (Bild: dpa picture-alliance )
Großansicht: In der "Datenwolke" werden Dinge virtuell gespeichert.In der "Datenwolke" werden Dinge virtuell gespeichert.
Was sollte nicht in die Cloud?
Alle sensiblen Daten haben nichts in der Cloud verloren. Dazu zählen zum Beispiel Tagebucheinträge, Briefe, finanzielle Daten und persönliche Fotos oder Videos.
Dinge, die sowieso für einen größeren Personenkreis bestimmt sind - wie Fotos von der letzten Klassenfahrt oder Dokumente für eine Gruppenarbeit in der Schule - kannst du in der Cloud ablegen und so problemlos mit von dir ausgewählten Personen teilen.
Wie sieht's mit dem Datenschutz aus?
Es gibt leider noch keine einheitlichen Regelungen für den Datenschutz beim Cloud-Computing. Das Risiko, dass Cloud-Dienste deine Daten an Dritte weitergeben ist bei Unternehmen mit Sitz in der EU geringer, als bei Unternehmen mit außereuropäischem Sitz.
Beim Cloud-Computing gilt also immer: Vorsichtig sein und keine sensiblen Daten ablegen!
 
Autorin: Jenny Weber
 
Letzte Änderung am 22. Juli 2014
 
Ein Mädchen sitzt vorm Laptop. (Bild: dpa picture-alliance )

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Am 9. Februar ist "Safer Internet Day" - ein weltweiter Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet.
Apps auf einem Smartphone (Bild: Screenshot)

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