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Wikipedia - Ein richtiges Lexikon?

 
Aktuell

15 Jahre Wikipedia
Die Online-Enzyklopädie Wikipedia feierte am 15.01.2016 ihren 15 Geburtstag. In dieser Zeit haben Autoren 37 Millionen Artikel in rund 300 Sprachen bei Wikipedia verfasst.
 

Wikis - Infos aus dem Internet

Ein Beitrag von Markus Werner
Wikipedia - das ist ein Lexikon, an dem alle mitschreiben dürfen. Aber was solltest du beachten, wenn du es benutzt?
 
Das Wort "Wikipedia" setzt sich aus "wiki" - dem hawaiianischen Wort für schnell - und "encyclopedia" dem englischem Begriff für Lexikon zusammen. Ein schnelles Lexikon. ;)
Bestimmt kennst du das: du musst einen Vortrag in der Schule halten und weißt erst mal gar nicht, wo du anfangen sollst. Wenn du dann nach deinem Thema googelst, landest du ziemlich schnell auf einem Wiki.
Lexikon im Internet
Bücher in der Bibliothek (Bild: dpa picture-alliance)
Bücher in der Bibliothek
Eins der berühmtesten Wikis ist Wikipedia, das ist eine Art Lexikon im Internet. Die Besucher der Seite können das Lexikon kostenlos benutzen und daran mitschreiben. Zum Beispiel kannst du einen Artikel verändern, wenn du denkst, dass die Infos unvollständig oder falsch sind.
Allerdings gibt es da ein paar Sachen zu beachten: In einem Wikipedia-Artikel hat die eigene Meinung nichts zu suchen. Das ist oft gar nicht so einfach, aber sehr wichtig. Es wäre nämlich unfair, wenn sich jemand informieren will und dann falsche Informationen findet.
Vorsicht! Urheberrecht
Der Text, den ein Autor in Wikipedia stellt, darf auf keinen Fall abgeschrieben sein. Das verstößt nämlich gegen das Urheberrecht.
Außerdem müssen Wikipedia-Autoren wissen, wie ein Artikel aufgebaut ist. Also zum Beispiel, wie ein Link hergestellt oder wie eine Quelle angegeben wird. Dafür gibt es bei Wikis bestimmt Regeln.
An sich ist Wikipedia also eine tolle Sache, um sich zu informieren. Trotzdem solltest du aufpassen. Du weißt schließlich nie, wer da was reingeschrieben hat und ob das alles stimmt.
Darum ist es immer gut, wenn du die Informationen nochmal mit anderen Seiten oder einem gedruckten Lexikon vergleichst und überprüfst, ob sie stimmen. Dann kann mit deinem Vortrag eigentlich nichts mehr schief gehen.
 
Autor: Markus Werner
 
Letzte Änderung am 15. Januar 2016
 
 
 
 
 
 
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Logo CC (Bild: Screenshot: creativecommons.org)

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