Niccolò Paganini
Der "Teufelsgeiger" verzaubert die Menschen
Der "Teufelsgeiger": Niccolo Paganini
Wo er auch spielte - das Publikum lag ihm zu Füßen. Die Rede ist nicht von einem Pop-Star; ein Geiger war es, der die Menschen Anfang des 19. Jahrhunderts verzauberte: Niccolò Paganini.
Er wird "Teufelsgeiger" genannt. Nie zuvor hatte jemand einer Geige so zauberhafte und seltsame Töne entlockt, so rasend schnell gestrichen und gezupft. Paganini konnte Stücke auf nur einer Saite spielen und seinem Instrument sogar Tierstimmen entlocken.
Die Geige war sein liebstes Spielzeug
Paganinis Leben ist geheimnisvoll und es gibt seltsame Geschichten über ihn. Er soll immer schwarz gekleidet gewesen sein, reiste in einer schwarzen Kutsche und hatte lange Finger und pechschwarze Haare.
Ein Mann von großem Talent und ungewöhnlichem Aussehen - der Teufelsgeiger ist den Leuten unheimlich. Niccolò Paganini wird am 27. Oktober 1782 in Genua in Italien geboren. Der Vater zwingt den kleinen Niccolò täglich zu üben.
Obwohl er wegen seines Talentes als Wunderkind gilt, dauert es viele Jahre bis er als "der größte Geiger aller Zeiten" gefeiert wird. Um 1830 beginnt sein Siegeszug durch die Konzertsäle Europas. Bis heute ist seine Art Geige zu spielen einzigartig.
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Video-Beispiel Tierstimmen auf der Geige: Esel, Kühe, Vögel, Hunde...
Aus der Produktion "Paganinis Geheimnis" von Volker Schmidt
Autorin: Constance Schirra
Letzte Änderung am 17. Mai 2007