Planeten und Sterne

Die Mondphasen

 
Aktuell

Am 9. September 2014 ist ein besonderes Naturschauspiel zu sehen - der Supermond! In dieser Nacht erscheint der Mond viel größer und heller als sonst. Das hängt mit seiner Umlaufbahn zusammen. Wenn Supermond ist, ist der Mond der Erde am nächsten. Er erscheint dann 14 Prozent größer, als an den Tagen, an denen er am weitesten von der Erde entfernt ist.

Der Mond ändert ständig seine Gestalt. Manchmal kannst du ihn gar nicht sehen (Neumond), manchmal sieht er aus wie eine Sichel (zunehmender oder abnehmender Mond) und manchmal siehst du ihn als große, runde Scheibe (Vollmond):

Grafik: Mondphase - Neumond (Bild: SWR)
Grafik: Mondphase - zunehmender Mond (Bild: SWR)
Grafik: Mondphase - Halber Mond (Bild: SWR)
Grafik: Mondphase - breite Sichel (Bild: SWR)
Neumondzunehmender MondHalbmondfast Vollmond
Grafik: Mondphase - Vollmond (Bild: SWR)
Grafik: Mondphase - abnehmender Mond (Bild: SWR)
Grafik: Mondphase - Halbmond (Bild: SWR)
Grafik: Mondphase - schmale Sichel (Bild: SWR)
Vollmondabnehmender MondHalbmondschmale Sichel

Warum nimmt der Mond ständig ab und zu?
Der Mond umkreist einmal im Monat die Erde, diese wiederum umkreist die Sonne. Dabei steht der Mond ständig in einem anderen Winkel zu Erde und Sonne und wird vom Sonnenlicht immer wieder unterschiedlich beschienen.

Mondphasen
Mondphasen (Bild: SWR)
So entstehen die einzelnen Mondphasen. Eine Mondphase dauert 27,3 Tage.
Bei Vollmond scheint die Sonne direkt auf den Mond, der dann vollkommen rund aussieht.
Wandert der Mond weiter um die Erde, wird er nur noch von der Seite beschienen und sieht - je nach Position zur Sonne - wie eine breitere, oder eine schmalere Sichel aus.
Wenn gar kein Sonnenlicht mehr auf die uns zugewandte Seite fällt, ist er von der Erde aus nicht zu sehen (Neumond).
Der Mond nimmt also gar nicht ab und zu. Er behält immer die gleiche Größe. Sein Aussehen verändert sich nur durch die unterschiedliche Sonneneinstrahlung.
 
Autorin: Ursi Zeilinger
 
Letzte Änderung am 10. August 2014