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Kinderarbeit für Schokolade

 
Auf den Kakaoplantagen in Südamerika und Afrika arbeiten oft Kinder. Die Kinder können nicht zur Schule gehen, manchmal bekommen sie nicht einmal einen Lohn für ihre Arbeit. Um auf diese Situation aufmerksam zu machen, gibt es jedes Jahr am 12. Juni den Tag gegen Kinderarbeit.
 

Kinderarbeit für Schokolade

Ein Beitrag von Aurelia Amann
Auf den Kakaoplantagen in Südamerika und Afrika arbeiten oft Kinder. Die Kinder können nicht zur Schule gehen, manchmal bekommen sie nicht mal einen Lohn für ihre Arbeit.
 
Schokolade schmeckt gut - aber viele Kinder müssen dafür arbeiten
Gemacht wird sie aus Kakaobohnen. Die wachsen in Südamerika und in Afrika.
Besonders in Afrika arbeiten in den Kakaoplantagen viele Kinder. Mit Macheten schlagen sie die Früchte vom Baum und sammeln sie dann ein. Die Kinder gehen nicht zur Schule, sie haben kaum eine Chance, einen Beruf zu lernen. Viele bekommen nicht einmal einen Lohn für ihre Arbeit.
Dass Kinder in den Plantagen arbeiten, wissen die Schokoladenhersteller in den Industrieländern. Sie versprechen schon lange, sich dafür einzusetzen, dass damit Schluss ist. Bis 2020 wollen sie es schaffen.
Die Zeichen Fairtrade, Utz und Rainbow-Forest versprechen den Käufern jetzt schon, dass alle ihre Produkte unter fairen Bedingungen hergestellt wurden. Sie verlangen von ihren Lieferanten, dass sie gerechte Löhne bezahlen und Kinder nicht zur Arbeit zwingen.
 
 
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