Reißverschluss
Vom Schuhöffner zum Universalverschluss
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Ohne Schnürsenkel geht es auch.
Leonard Judson war es leid, sich immer umständlich mit Schnürsenkeln die Schuhe zuzubinden.
Deshalb entwickelte er am 29. August 1893 einen "Klemmöffner und Klemmschließer für Schuhe".
Das waren Metallketten mit Schiebeverschluss.
Diese Verschlüsse wurden dann auch an Kleidern angebracht. Aber sie sorgten für ziemlich unangenehme Situationen:
Reißverschluss an einer Jeans
Frauen brauchten schon mal eine Zange, um sich aus ihrem Rock zu befreien oder Männer standen mit rutschenden Hosen auf der Straße.
Dann kam der Schwede Gideon Sundback in die USA. Er heiratete Judsons Tochter und rätselte ein Jahr lang, wie er die Erfindung seines Schwiegervaters verbessern könnte.
Das Ergebnis: Er erfand den Reißverschluss, den wir heute noch benutzen.
Reißverschlussprinzip im Straßenverkehr
Aber wie das so ist mit dem Reißverschluss: Es klemmt manchmal, geht weder vor noch zurück - selbst im Straßenverkehr.
Da gilt nämlich auch das Reißverschluss-Prinzip, wonach sich die Autofahrer zum Beispiel an einer Baustelle abwechselnd von zwei Fahrbahnen auf eine Fahrbahn einfädeln.
Wenn das nicht klappt, gibt's einen Stau.
Autorin: Constance Schirra
Letzte Änderung am 29. August 2010