SWR Kindernetz
ProgrammvorschauNewsletter
Du bist hier: Startseite > Infonetz > Sport > Formel 1

DRS: Das Überholsystem

 
Seit 2011 wird bei den Formel-1-Rennwagen ein bestimmter Kniff eingesetzt, der für mehr Spannung auf der Rennbahn sorgen soll.
 
Zwei Formel-1-Wagen fahren nebeneinander. (Bild: dpa picture-alliance)
Ein Überholmanöver zweier Formel-1-Wagen.
Bevor das DRS-System eingesetzt wurde, war es schwer in der Formel 1 zu überholen. Denn das hintere Fahrzeug konnte den Luftwiderstand bis zum vorderen Wagen nur schwer überwinden. Das DRS - "Drag Reduction System" auf deutsch: "System zur Verminderung des Luftwiderstands" macht das Überholen einfacher und damit die Rennen spannender. Das System funktioniert so:
Heckflügel auf
Eigentlich ist der Heckflügel geschlossen. Die Luft drück so gegen mehr Fläche, was bei den großen Geschwindigkeiten viel ausmacht.
Geschlossener Heckflügel eines Formel-1-Wagens (Bild: dpa picture-alliance)
Großansicht: Heckflügel zu: DRS inaktivHeckflügel zu: DRS inaktiv
Geöffneter Heckflügel (Bild: dpa picture-alliance)
Großansicht: Heckflügel auf: DRS aktivHeckflügel auf: DRS aktiv
Beim DRS wird der Heckflügel geöffnet. Die Luft kann hindurch strömen und das Auto wird schneller und kann am Vordermann vorbei schießen. Das System darf aber erst benutzt werden, wenn das hintere Auto weniger als 1 Sekunde vom Vordergefährt entfernt ist.
Mit DRS kann ein Formel-1-Wagen im Schnitt 10 Stundenkilometer schneller fahren.

Aber DRS ist auch umstritten. Manche Fahrer sagen, sie konzentrieren sich so weniger auf die Strecke und mehr auf die DRS-Technik.
 
Autorin: Anika Assfalg
 
Letzte Änderung am 25. November 2015
 
 
 
 
 
 
 
0 Bewertungen
Artikel bewerten Bewertungen lesen
Mehrere Formel-1-Rennwagen beim Start (Bild: dpa)

Ringen um die Pole Position

Das Überholen auf den Strecken ist oft schwierig, daher ist die Startposition sehr wichtig.
Formel-1-Rennwagen, Fahrt im Regen (Bild: dpa)

Reifen 1x1

Die Wahl der Reifen kann über Sieg oder Niederlage entscheiden.
dpa picture-alliance (Bild: dpa picture-alliance)

Rennklassen im Motorsport

Viele kommen vom Kart fahren in die "Königsklasse des Motorsports" - die Formel 1.