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Olympia - Unglaubliches

 
Wie lang Wie lang dürfen Prothesen sein, die die Läufer bei ihren Sprint-Rennen tragen? Darum ging es in einem Streit bei den Paralympics.
 
 
Zeichnung eines Ruderboots, besetzt mit zwei Erwachsenem und einem Kind als Steuermann (Bild: SWR)
Ein Kind als Steuermann
Jüngster Olympia-Sieger aller Zeiten
Bei den Olympischen Spielen in Paris 1900 gewann das niederländische Ruderteam in einem Zweier die Goldmedaille. Der Steuermann war ein 7-jähriger französischer Junge.
Er wurde kurz vor dem Start ins Boot gesetzt, weil er leichter war als der Steuermann. Dadurch war das Team schneller als die Konkurrenz und sie kamen als Erste ins Ziel. Den Namen des jüngsten Olympia-Siegers kennt allerdings niemand.

Zeichnung eines Läufers, der hinter einem Auto her rennt. (Bild: dpa)
Ganz schön dreist: Kräfte sammeln im Auto.
Mit dem Auto ans Ziel
Der amerikanische Marathonläufer Fred Lorz gewann bei den Spielen 1904 in St. Louis den Marathon mit riesengroßem Vorsprung. Aber nicht aus eigener Kraft.
Er legte die Strecke zwischen Kilometer 14 und Kilometer 34 im Auto zurück!
Lorz wurde auf Lebenszeit von den Olympischen Spiele ausgeschlossen.

Der 103-jährige Harry Prieste schwenkt eine weiße Flagge mit den fünf farbigen Ringen.  (Bild: dpa)
Großansicht: Die geklaute Olympische FlaggeDie geklaute Olympische Flagge
Fahnenklau
Der Amerikaner Harry Prieste holte sich 1920 im Turmspringen die Bronzemedaille.
Anschließend hangelte er sich einen über vier Meter hohen Mast hoch, um sich die olympische Flagge als Souvenier mit zu nehmen.
Im Alter von 103 Jahren - also 80 Jahre, nachdem er die die Fahne mitgenommen hatte - brachte er sie während der Spiele in Sydney zurück.

Foto der Sportlerin Mildred Didrikson (Bild: dpa)
Großansicht: Strahlende SiegerinStrahlende Siegerin
Knapp an Gold vorbei
Die Amerikanerin Mildred Didrikson sprang 1932 in Los Angeles im Hochsprungwettbewerb genauso hoch wie die Amerikanerin Jane Shiley. Didriksen wurde aber nur Zweite, weil sie mit dem Kopf vorausgesprungen war.
Weil beide das ungerecht fanden, kamen sie auf eine ungewöhnliche Idee: Sie ließen sie sich ihre Gold- und Silber-Medaille einschmelzen und teilten sie in zwei Gold-Silber-Medaillen.

Zu weit gesprungen
Der Sportler Bob Beamon beim Weitsprung (Bild: dpa)
Großansicht: Bob Beamon, 1968Bob Beamon, 1968
Mike Powell bei seinem Weltrekord-Sprung (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Mike Powell, 1991Mike Powell, 1991
Der Amerikaner Bob Beamon sprang 1968 in Mexiko City beim Weitsprung-Wettbewerb so weit, dass die automatische Messanlage nicht ausreichte, um den Sprung zu erfassen.
Mit 8,90 Metern brach er den Weltrekord um 55 Zentimeter!
Um die Sprungweite zu messen, musste ein zusätzliches Maßband hinzugezogen werden.
1991 wurde sein Weitsprung dann übrigens von dem Amerikaner Mike Powell nochmals um fünf Zentimeter getoppt: Der Weitsprung-Weltrekord liegt nun bei 8,95 Metern!
 
Autorin: Ursi Zeilinger
 
Letzte Änderung am 27. April 2015
 
Foto der Zeremonie, bei der das Olympische Feuer entzündet wird. (Bild: dpa)

Meilensteine

Der erste Marathonlauf, die erste Goldmedaille und das erste Olympische Feuer.
Schwarz-weiß Foto von einem Schwimmer (Bild: dpa)

Legenden

Diese SportlerInnen haben Olympische Geschichte geschrieben (Bildergalerie).
Foto von einem Blindenrennen im Rahmen der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Sevilla (Bild: dpa)

Paralympische Spiele

Wettkämpfe der SportlerInnen mit Behinderung.