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Olympia - Olympische Sommerspiele

 

Usain Bolt ist schnell wie der Blitz

Ein Beitrag von Conny Stenull
Wenn er die Pose des Bogenschützen zeigt, hat er wieder mal gewonnen. Usain Bolt ist der schnellste Mensch der Welt und lief die 100 Meter in London 2012 in weniger als 9,6 Sekunden.
Minitz Nachrichten vom 6.8.2012, Bilder: EVN
 
Welche Sportarten sind bei den Olympischen Spielen vertreten? Ein Überblick:
Mehrere Läuferinnen laufen auf einer Tartanbahn (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: 1.500 Meter-Lauf1.500 Meter-Lauf
Laufen - springen - werfen: Leichtathletik ist eine der beliebtesten Sportarten bei den Olympischen Spielen. Seit den Spielen der Neuzeit ist sie fester Bestandteil des Programms.
Der Marathon ist die längste olympische Laufdisziplin über eine Distanz von 42,195 km. Neben dem Hindernislauf zählt auch das sportliche Gehen zu den Laufdisziplinen, dabei muss ein Fuß immer mit dem Boden in Berührung sein.
Die Königsdisziplin der Leichtathletik ist wegen seiner hohen Anforderungen der Zehnkampf (Dekathlon).
Turnerin macht Sprung auf dem Balken (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Sprung auf dem BalkenSprung auf dem Balken
Das Wort Turnen geht auf das lateinische Wort "tornare" zurück und bedeutet so viel wie "sich wenden" oder "sich drehen". Zum ersten Mal verwendete "Turnvater Jahn" diesen Begriff, der darunter verschiedene Leibesübungen verstand.
Die Männer turnen in sechs Disziplinen: Boden, Seitpferd, Ringe, Pferdsprung, Barren und Reck. Bei den Frauen gibt es vier Disziplinen: Pferdsprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden.
Bei den Olympischen Spielen bezieht sich das "Turnen" aber nicht nur auf das Kunstturnen (seit 1896), sondern auch auf die Rhythmische Sportgymnastik (seit 1984) und das Trampolinspringen (seit 2000).
Schwimmer im Wasser (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: KraulschwimmenKraulschwimmen
Das Schwimmen (Brustschwimmen, Freistil/Kraulen, Rückenschwimmen und Schmetterling) war bereits bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit im Programm.
Aber der Wettbewerb fand nicht wie heute im 50-Meter Becken statt, sondern im offenen Meer. Seit 2008 gibt es wieder Wettbewerbe im offenen Wasser. Frauen und Männer schwimmen die Langstrecke über 10 km.
Auch Wasserball, Wasserspringen (Turmspringen, Kunstspringen, Synchronspringen) und Synchronschwimmen zählen dazu.
Drei Vierer-Ruderbote mit Besatzung (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Ruderer im DoppelviererRuderer im Doppelvierer
Weitere Sportarten, die auf dem Wasser ausgeübt werden, sind Rudern, Segeln, Kanu-Rennsport und Kanu-Slalom. Sie zählen zum Wassersport.

Rudern ist die älteste olympische Disziplin unter den Wassersportarten. Sie steht seit 1896 im Programm der Olympischen Spiele.
Da früher auf dem offenen Meer gerudert wurde, musste dieser Wettbewerb oft ausfallen, wenn die Wetterbedingungen zu schlecht waren. Heute wird Rudern auf ruhigen Gewässern ausgetragen - da spielt die Wetterlage keine große Rolle mehr.
Basketballspieler kämpfen unter dem Korb um den Ball (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Basketball: Seit 1936 olympischBasketball: Seit 1936 olympisch
Beim Ballsport gibt es viele unterschiedliche Disziplinen - von Basketball über Fußball, Handball, Volleyball bis hin zu Feldhockey, Tennis, Tischtennis oder Badminton.
Auch Krocketspielen war mal olympisch. Weil es aber nicht genug Publikum anzog, wurde es wieder aus dem Programm genommen.
Fußball ist bei den Olympischen Spielen nicht so bedeutend wie bei einer Weltmeisterschaft. Zum einen nehmen weniger Länder teil, zum anderen gibt es eine Altersbeschränkung bei den Männern: Bis auf drei Spieler müssen alle unter 23 Jahre alt sein.
Radfahrer beim Straßenrennen (Bild: dpa)
Großansicht: StraßenrennenStraßenrennen
Der Radsport gehört zu den Sportarten, die bereits seit den ersten Spielen der Neuzeit olympisch sind.
Zu den Disziplinen zählen Straßenrennen, Bahnrennen und Mountainbiking. Bei den Olympischen Spielen 2008 war auch zum ersten Mal BMX-Rennen dabei.
Die FahrerInnen fahren auf Zeit, es gibt aber auch Verfolgungsrennen (in der Bahn), bei denen EinzelfahrerInnen oder Teams versuchen, die vor ihnen Fahrenden zu überholen.
Dressurreiter auf einen Pferd (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Volle Konzentration beim DressurreitenVolle Konzentration beim Dressurreiten
Das Reiten gehört seit 1912 zu den olympischen Disziplinen. Die Wettkämpfe finden in Springen, Dressur und Vielseitigkeit statt. Bei allen Disziplinen gibt es Einzel- und Teamwertungen.
Beim Dressurreiten müssen die ReiterInnen zeigen, dass die Pferde alle Gangarten (Schritt, Trab, Galopp) beherrschen. Bewertet werden "Hufschlagfiguren" wie Piaffe, Passage, Pirouette oder fliegende Wechsel verschiedener Gangarten.
Wichtig dabei ist, dass die Pferde genau das machen, was die ReiterInnen von ihnen verlangen.
Ein Gewichtheber stemmt seine Hantel über dem Kopf (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Ganz schön stark!Ganz schön stark!
Zu den olympischen Kampfsportarten zählen Boxen, Fechten, Judo, Taekwondo, Ringen und Gewichtheben.
Boxen ist eine der ältesten Sportarten überhaupt. Zwei BoxerInnen stehen sich in dem sogenannten "Ring" gegenüber, der von Seilen begrenzt ist und aus einer quadratischen Matte mit gepolsterten Ecken besteht.
Beim Gewichtheben müssen die AthletInnen eine Hantel mit unterschiedlichen Gewichten reißen (in einem Zug) oder stoßen (mit "Pause" in Brusthöhe).
Mann schaut auf Zielscheiben beim Schießen (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Ziele genau anvisierenZiele genau anvisieren
Beim Schießsport gibt es das Bogenschießen und das Sportschießen. Ziel ist es, mit verschiedenen Waffen auf eine Zielscheibe zu treffen. Die Zielscheiben sind je nach Disziplin in unterschiedlichen Entfernungen aufgestellt. In einigen Wettkämpfen findet das Schießen stehend statt, in anderen liegend oder kniend.

Beim Schießen ist es wichtig, voll konzentriert zu sein. Die SportlerInnen dürfen sich durch nichts ablenken lassen und alle Bewegungsabläufe unter Kontrolle halten. Sonst können sie nicht ins Schwarze treffen.
 
Autorin: Ursi Zeilinger
 
Letzte Änderung am 22. April 2015
 
 
 
 
 
 
 
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Schwarz-weiß Foto von einem Schwimmer (Bild: dpa)

Legenden

Diese SportlerInnen haben Olympische Geschichte geschrieben (Bildergalerie).
Kati Wilhelm und Uschi Disl beim Biathlon während der Olympischen Winterspielen 2006 in Turin (Bild: dpa Picture-Alliance)

Winterspiele

Seit 1924 gibt es die Olympischen Spiele auch im Winter.
Zeichnung von Dopingmitteln (Bild: SWR)

Doping

Unsportlich: Leistung durch Einnahme von nicht erlaubten Mitteln.