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Sattelfest: Reiten

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A
 
Abteilung
Eine Gruppe von Reitern wird auch als Abteilung bezeichnet.
 
B
 
Bellerophon
Bellerophon ist ein Held aus der griechischen Mythologie. Mit Hilfe seines geflügelten Pferdes Pegasus löste er schwierige Aufgaben und besiegte die Gegner seines Königs. Als Dank bekam er dessen Tochter zur Frau.
 
Blesse
Eine weiße Fellzeichnung auf der Stirn wird Blesse genannt. Je nach Form der Blesse gibt es dafür unterschiedliche Namen: Hat ein Pferd nur einen kleinen weißen Fleck auf der Stirn, wird das als "Flocke" bezeichnet. Ist die Stirn bis zum Maul weiß gefärbt, spricht man von einer "Laterne".
 
Brauner
Schweif und Mähne sind schwarz gefärbt. Auch Hufe und Augen sind dunkel. Das Fell hat eine braune Färbung.
 
C
 
Cavaletti
Das Wort Cavaletti kommt aus dem Springreiten: Cavaletti sind Hindernisse, die aus drei Meter lange Stangen, die an Holzkreuzen befestigt sind, bestehen. Durch Umdrehen der Kreuze kann man deren Höhe verstellen. Auch die Bezeichnung "Bodenrick" wird dafür verwendet.
 
F
 
Fahne
Die Fahne gehört zu den Pflichtübungen beim Voltigieren. Dabei kniest du auf einem Bein. Das andere streckst du nach hinten und den entgegengesetzten Arm streckst du nach vorne.
 
Falbe
Ist das Fell gelblich-grau bis hellbraun, spricht man von einem Falben. Bei Falben sind die Beine meist dunkler, Schweif und Mähne sind schwarz oder dunkelbraun. Falben haben oft eine dunkle Fellfärbung auf dem Rücken entlang der Wirbelsäule.
 
Flanke
Die Flanke gehört zu den Pflichtübungen beim Voltigieren. Du schwingst dich in den Handstütz, drückst dich kräftig ab und kommst neben dem Pferd zum Stehen. Diese Figur wird deshalb auch Abgang genannt.
 
Fuchs
Ein Pferd mit braunem oder rotem Fell und hellem oder rotem Schweif wird Fuchs genannt. Je nach Färbung spricht man von einem Hell-, Dunkel-, Schweiß-, oder Kohlfuchs.
 
G
 
Großes Hufeisen
Das Reitabzeichen "Großes Hufeisen" war ein Abzeichen, das vor 2014 gültig war. Seit 2014 wurde von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung ein neues System eingeführt. Das damalige "Große Hufeisen" ist nun gleichbedeutend mit dem Reitabzeichen RA 7. Hierfür musst du dein Können im Abteilungsreiten, dein Wissen über Gangarten, ethische Grundsätze und Sicherheit beim Reiten sowie Bodenarbeit beweisen.
 
Grundsitz
Der Grundsitz gehört zu den Pflichtübungen beim Voltigieren. Dabei sitzt du aufrecht mit ausgestreckten Armen auf dem Pferderücken.
 
K
 
Kardätsche
Die Kardätsche ist eine spezielle Bürste, die verwendet wird, um das Fell des Pferdes zu striegeln. Sie hat besonders dichte und kräftige Borsten.
 
Kleines Hufeisen
Das "Kleine Hufeisen" war - wie auch das "Große Hufeisen" - ein Reitabzeichen. Seit 2014 gibt es ein neues Reitabzeichensystem. Aber keine Angst, die alten Abzeichen sind immer noch gütlig, wenn du schon ein "Kleines Hufeisen" hast, dann zählt das wie ein Reitabzeichen RA 9. Dafür musst du deine Kenntnisse in Pferdepflege, Pferdeverhalten und Bodenarbeit beweisen.
 
L
 
Longe
Die Longe ist eine Art Leine, die es sowohl im Turnsport als auch im Pferdesport gibt. Im Pferdesport wird eine Laufleine als Longe bezeichnet. Das Pferd wird an die Longe gebunden und läuft daran im Kreis. Beim Turnen werden SportlerInnen beim erlernen schwieriger Übungen mit einer Longe gesichert.
 
M
 
Mühle
Die Mühle gehört zu den Pflichtübungen beim Voltigieren. Sie besteht aus einer Drehung in vier Phasen gegen den Uhrzeigersinn. Du beginnst mit dem rechten Bein und führst es ausgestreckt über den Hals des Pferdes zur linken Seite, dann geht es mit dem linken Bein weiter. Am Schluss sitzt du wieder in der Ausgangsposition.
 
Mythologie
Als Mythologie werden Geschichten von Göttern, Helden und Fabelwesen eines Kulturkreises bezeichnet. Die meisten Völker haben ihre eigenen Mythologie. In Europa spielt zum Beispiel die griechische und römische Mythologie eine große Rolle.
 
P
 
Pflichtübungen
Es gibt insgesamt sechs Pflichtübungen beim Voltigieren, die du beherrschen musst, wenn du eine Prüfung ablegen möchtest. Dazu gehören der Grundsitz, die Fahne, die Mühle, die Schere, das Stehen und die Flanke. Die einzelnen Begriffe findest du hier im Pferde-ABC erklärt.
 
Piaffe
Der Begriff Piaffe wird im Dressurreiten verwendet. Er bezeichnet das Herzstück jeder Dressur: Das Pferd trabt auf der Stelle und hebt und senkt dabei die diagonalen Beinpaare abwechselnd.
 
R
 
Rappe
Hat ein Pferd ein schwarzes Fell und eine schwarze Mähne, wird es als Rappe bezeichnet. Die Hufe und Augen sind ebenfalls dunkel. Wird das Fell im Winter etwas heller, spricht man von einem "Sommerrappen".
 
S
 
Striegeln
Das Striegeln gehört zur täglichen Pferdepflege. Mit einer speziellen Bürste, der Kardätsche, wird das Fell des Tieres gebürstet. Besonders die Stelle, auf der der Sattel liegt - die sogenannte Sattellage - muss ganz sauber ist. Sonst bekommt das Tier Scheuerstellen.
 
Stehen
Diese Figur gehört zu den Pflichtübungen beim Voltigieren. Dabei stehst du mit ausgestreckten Armen auf dem Pferderücken.
 
Schimmel
Als Schimmel werden weiße Pferde bezeichnet. Allerdings haben sie bei ihrer Geburt noch eine dunkle Fellfarbe. Erst im Laufe ihrer Jugend bekommen sie ein weißes Fell. Ist der Schimmel grau meliert oder hat graue Punkte, spricht man von einem Apfelschimmel. Sind die Punkte nur ganz klein, wird das Pferd Fliegenschimmel genannt.
 
Schere
Die Schere gehört zu den Pflichtübungen beim Voltigieren. Du drückst dich mit einem kräftigen Schwung in den Handstütz, machst ein Drehung und kommst dann rückwärts sitzend wieder herunter. Das Ganze machst du dann noch mal in umgekehrter Richtung.
 
T
 
Tölt
Tölt ist eine Gangart, die typisch für Island-Ponys ist. Sie liegt zwischen Trab und Galopp und ist sehr bequem für den Reiter.
 
V
 
Voltigieren
... kommt von dem französichen "voltiger". Das heißt: durch die Luft wirbeln. Der Begriff wird im Kunst- und Pferdesport verwendet und steht für Geschicklichkeits- und Kletterübungen an Geräten oder auf dem galoppierenden Pferd.
 
W
 
Wikinger
Das Volk der Wikinger lebte zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert im heutigen Skandinavien. Viele von ihnen waren Seefahrer .