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Reittherapie - Pferde und ihre heilende Wirkung

 
 
"Alles Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde." Dieses Sprichwort gilt für alle Pferdefans. Aber ganz besonders trifft es auf kranke Menschen und Menschen mit Behinderungen zu.
 
Frau sitzt auf Pferd und wird von zwei Frauen geführt (Bild: dpa)
Großansicht: Gleichgewicht trainierenGleichgewicht trainieren
Für sie kann Reiten nämlich heilend sein und deshalb heißt es auch therapeutisches Reiten. Therapeutisch kommt aus dem Griechischen und heißt "pflegend". Die Pferde, die dafür eingesetzt werden, sind speziell ausgebildet.
Therapeutisches Reiten kann Menschen helfen, die körperliche Schwächen haben, die sich schlecht bewegen können, teilweise gelähmt oder verkrampft sind. Sie machen dann Übungen auf oder mit dem Pferd, die das Gleichgewicht schulen oder die Muskeln stärken.
Zwei lachende Kinder auf einem Pferd (Bild: dpa)
Großansicht: Reiten macht Spaß!Reiten macht Spaß!
Therapeutisches Reiten tut aber auch Menschen gut, die geistige, psychische oder soziale Probleme haben.
Der Kontakt mit dem Pferd kann helfen, dass sie weniger Angst haben, ein größeres Selbstvertrauen bekommen und mutiger werden.
Außerdem lernen die Menschen, sensibel mit den Tieren umzugehen und Rücksicht auf sie zu nehmen.
Und neben allen positiven Wirkungen macht das Reiten natürlich auch einfach Spaß :-)
 
Autorin: Friederike Wilhelmi / Cornelia Stenull
 
Letzte Änderung am 24. Mai 2010
 
Drei Wildpferde, zwei bäumen sich auf. (Bild: dpa)

Pferdesprache

Pferde verständigen sich durch Wiehern und Schnauben, durch ihre Kopf- und Ohrenstellung.
Pferd springt über Hindernis (Bild: dpa)

Klassisch Reiten

Bei der klassischen Reitweise gibt es drei Disziplinen: Dressur, Springen und Vielseitigkeit.