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8. Juni: Tag der Ozeane

Ohne Wasser kein Leben

 
Die Erde, vom Weltall aus gesehen. (Bild: dpa)
Großansicht: Der blaue PlanetDer blaue Planet
Ozeane sind riesig. Sie bedecken den größten Teil unseres Planeten und bieten den größten Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Außerdem beeinflussen die Weltmeere unser Klima.
Um immer wieder auf die Bedeutung der Weltmeere aufmerksam zu machen, gibt es den "Tag der Ozeane" - jedes Jahr am 8. Juni, seit 1992. Greenpeace und viele Forschungseinrichtungen unterstützen diesen Tag mit verschiedenen Aktionen.
Doch die Weltmeere sind in Gefahr - zum Beispiel durch den Klimawandel. Ozeane funktionieren wie riesige Wärmespeicher: Die Sonne heizt das Wasser auf, Meeresströmungen transportieren es in kältere Regionen.
Grafik: Der Verlauf des Golfstroms (Bild: SWR)
Der Golfstrom
Der Golfstrom etwa bringt warmes Wasser von der Ostküste Amerikas bis nach Nordeuropa. Durch das warme Wasser wird auch die Luft erwärmt - und dadurch herrschen in Europa relativ milde Temperaturen.
Am Nord- und Südpol ist es dagegen bitterkalt. Die Polargebiete mit den dicken Eisschichten sorgen für einen Kälte-Ausgleich auf der Erde. Wenn sich aber das Klima erwärmt, schmilzt auch das Eis. Der Meeresspiegel steigt an und heftige Überschwemmungen sind die Folge.
Schwimmende Meeresschildkröte (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Bedrohte SchildkröteBedrohte Schildkröte
Die Erwärmung wirkt auch auf Tiere und Pflanzen. Einige Pflanzen-Arten sterben aus, weil sie im warmen Wasser nicht überleben können. Das führt dazu, dass manche Fischlarven nicht genügend Nahrung finden.
Verschmutzung und Überfischung sind weitere Gründe, warum die Lebensräume vieler Meeresbewohner verschwinden. Alle Meeresschildkröten zum Beispiel sind mittlerweile vom Aussterben bedroht, sagt die Umweltschutzorganisation WWF.
 
Autorin: Cornelia Stenull
 
Letzte Änderung am 06. Juni 2011
 
 
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