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Hiroshima und Nagasaki

 
 
Das folgte auf die Bomben
Explosion der Atombombe am 09.08.1945 über der japanischen Stadt Nagasaki (Bild: dpa Picture-Alliance)
Die  Atombomben, die auf Hiroshima und Nagasaki im August 1965 abgeworfen wurden, führten zu einer Katastrophe.
(Bild: dpa Picture-Alliance)
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Atompilz über der Stadt Nagasaki (Bild: dpa)
Großansicht: Atompilz über der Stadt NagasakiAtompilz über der Stadt Nagasaki
Am 6. August 1945 wird zum ersten Mal eine Atombombe im Krieg eingesetzt. Die US-Amerikaner bombardieren die japanische Stadt Hiroshima. Die Bombe explodiert über der Stadt, ein riesiger Atompilz steigt auf.
Nur drei Tage später werfen die Amerikaner erneut eine Atombombe ab. Sie trifft die Stadt Nagasaki. Die Wirkung der beiden Atombomben ist grausam: Tausende von Menschen sterben sofort an den starken Verbrennungen und an der radioaktiven Strahlung.
Auch noch viele Jahre später sind die Auswirkungen der beiden Atombomben zu spüren. Viele Menschen leiden an den Folgen der Verstrahlung, werden krank und sterben.

Schwarzweiß-Bild von Sadako Sasaki (Bild: unbekannt)
1000 Papier-Kraniche für einen Wunsch
Auch Sadako Sasaki ist davon betroffen: Sie ist noch ein Kleinkind als die Atombombe über ihrer Heimatstadt Hiroshima abgeworfen wird. Erst viel später, mit 11 Jahren, wird sie schwer krank. Sie hat Krebs - verursacht durch die radioaktive Strahlung der Atombombe.
Eine Freundin erzählt Sadako die Legende von 1000 Papierkranichen: Sie sollen zusammen einen Wunsch erfüllen können. Sadako hat einen Wunsch: Sie will überleben. Im Krankenhaus faltet sie 644 Kraniche, mehr schafft sie nicht. Am 25. Oktober 1955 stirbt Sadako.
Ihre Freunde falteten für sie die restlichen Kraniche, die zu den tausend fehlen. Mit ihnen wurde Sadako begraben. Seit 1958 steht im Friedenspark von Hiroshima die Statue von Sadako. In ihren Händen hält sie einen goldenen Kranich. Jedes Jahr am Friedenstag hängen Kinder dort Girlanden auf.

Bild einer Demonstration gegen Atomwaffen (Bild: dpa)
Die fünf Staaten der Atomwaffen
Weil Atombomben so gefährlich sind, sollen sie nie wieder eingesetzt werden. Dafür hat sich in vielen Ländern auch die Friedensbewegung stark gemacht.
Nur fünf Staaten dürfen heute offiziell Atomwaffen besitzen: die USA, Russland, Großbritannien, Frankreich und China.
Auch in Deutschland haben die USA an ihren Stützpunkten noch Atomwaffen stationiert. Immer wieder fordern Atomkraftgegner und Politiker aus Regierung und Opposition einen Abzug aller US-Atomwaffen aus Deutschland.
 
Autorin: Claudia Heidenfelder / Cornelia Stenull
 
 
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im ABC.
 
Wegweiser "Kernkraftwerk" vor Kraftwerk (Bild: dpa)

Billig aber radioaktiv

Atomenergie ist billig, weil sie sehr effizient ist. Aber billig heißt leider nicht gleich gut.
Ein Neutron dringt in einen Urankern ein.  (Bild: Screenshot: planet schule)

Energie aus Uran

Um Atomkraftwerke zu verstehen, müssen wir uns ganz kleine Strukturen anschauen.