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Energie aus Uran

 

Uranspaltung - Einen Blick in einen Atomreaktor

Quelle: Planet Schule
Um zu sehen, wie in einem Atomkraftwerk Energie entsteht, müssen wir uns ganz kleine Strukturen anschauen - Atome.
 
Grafik: Atommodell; Atomkern mit Hülle aus Elektronen (Bild: SWR)
Atomkern mit Hülle aus Elektronen
Die Kraft der Atome ist schwer vorstellbar. Denn Menschen können sie nicht sehen, hören, riechen, schmecken oder fühlen.
Atome sind so kleine Teilchen, dass sie mit dem Auge nicht zu erkennen sind. Sie besitzen eine Hülle aus Elektronen und einen Kern aus verschiedenen Teilchen.
Je mehr Einzelteile einen Atomkern ausmachen, umso wackliger ist er - und umso einfacher zerfällt er auch wieder. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang.
Wartungsarbeiten im Kernkraftwerk Krümmel  (Bild: dpa)
Großansicht: Durch die Spaltung der Atome entsteht EnergieDurch die Spaltung der Atome entsteht Energie
In Kernkraftwerken wird der Zerfall der Atomkerne künstlich herbeigeführt. Damit möglichst viel Strom bei einer Kernteilung herauskommt, wird die Spaltung des Atoms in den Kraftwerken beschleunigt.
Dafür eignet sich das größte natürliche Atom am Besten: Uran besteht aus besonders vielen Teilchen, die sich leicht voneinander lösen.
Auf diese Art entstehen fast 30 Prozent des Stroms für deutsche Haushalte.
Das Kernkraftwerk Biblis in Hessen (Bild: dpa)
Großansicht: Großer Stromlieferant: das KernkraftwerkGroßer Stromlieferant: das Kernkraftwerk
Die Stromerzeugung durch Uran ist sehr wirkungsvoll. Ein Kilogramm reines Uran würde bei seinem Zerfall nämlich rein theoretisch 2,5 Millionen Mal so viel Energie erzeugen, wie ein Kilo Steinkohle, die verbrannt wird.
Es ist also einfach, durch wenig Uran viel Strom herzustellen – doch Uran ist auch ganz schön gefährlich. Die Strahlen, die bei dem Zerfall des Atoms entstehen, sind nämlich für den Körper schädlich und können schlimme Erkrankungen hervorrufen.
 
Autorin: Dorothea Szymanski
 
Letzte Änderung am 07. Januar 2016
 
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im ABC.
 
 
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