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Wenn Abfall zu Kunst wird

 

Teppiche aus Müll

Ein Beitrag von Aurelia Amann
Was für die einen ekliger Abfall ist, kann für andere ein Schatz sein, meint Juli Foos. Sie macht Teppiche aus Müll.
 
Juli Foos hält ständig Ausschau nach besonderen Schätzen. Wenn die Designerin durch Karlsruhe geht, ist ihr Blick oft auf den Boden gerichtet, denn dort liegen Tüten, die sie brauchen kann, Kronkorken, Verpackungen – Juli sammelt alles ein. Was für die einen ekliger Abfall ist, kann für andere ein Schatz sein, meint sie.
„Manchmal ist es schon eklig, aber das Interessante daran ist auch, diese Ekelschwelle mal zu überwinden und man kann ja die ganz ekligen Sachen immer noch liegen lassen.“
Und was macht sie mit all dem Müll? Ganz besondere Teppiche! So zum Beispiel:
„Das ist eine Blume, die aus Getränkedeckeln zusammengebügelt wurde und diese einzelnen Blumenelemente kann man dann bohren und zu einem Teppich verbinden.“
Der sieht dann so aus. Sie knüllt auch Tüten zu kleinen Kugeln zusammen und näht die dann zu Teppichen aneinander.
„Ich finde, dass es genug neues Zeug gibt, es muss nicht ständig neue Materialien und neue Dinge geben.“
In ihrem Atelier will sie weiter an neuen Recycling-Ideen tüfteln, um aus Müll ganz besondere Schätze zu basteln.
 
Autorin: Aurelia Amann
 
Letzte Änderung am 07. Januar 2016
 
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