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Seifenblasen

Vom Waschmittel zum Spielzeug

 
Lange Zeit konnten Seifenblasen nur ganz kurz ohne zu platzten bestehen - dann kam der Chemiker Rolf Hein und erfand ein neues Waschmittel. Seitdem lässt sich viel damit anstellen.
 

Ein Seifenblasenartist

Tigerenten Club
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Seifenblasen-Artist Bellowski zeigt seine Seifenblasen-Küste.
 
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Schale mit Seifenlauge und ein Strohhalm (Bild: SWR)
Großansicht: So geht es auch..So geht es auch..
Seife macht`s möglich
Seifenblasen gibt es, seit es Seife gibt - also seit etwa 5000 Jahren. Über Hunderte von Jahren war es aber nur ein kurzer, etwas umständlicher Spaß:
Erst rührten die Kinder Wasser und Seife in einer Schüssel zusammen, dann tunkten sie einen Strohhalm in die Mischung und pusteten vorsichtig.
Heraus kam eine einzige Seifenblase, die auch noch sofort zerplatzte.
Seifenblasen am Pustefix-Ring (Bild: SWR)
Großansicht: Gleich ist sie fertig...Gleich ist sie fertig...
Durch Zufall zum Spiel
Erst 1948 wurde aus den Seifenblasen zufällig ein richtiges Spielzeug.
Damals arbeitete der Chemiker Rolf Hein an einem neuartigen Waschmittel, das er bei den Bauern gegen Lebensmittel tauschen wollte.
Heraus kam eine Flüssigkeit, die so gar nicht zum Wäschewaschen taugte. Statt dessen konnte Hein prima Seifenblasen damit formen.
Seifenblase (Bild: SWR)
Großansicht: Da schwebt sie...Da schwebt sie...
Rolf Hein witterte seine Chance. Er wollte ein Spielzeug verkaufen, das "fix und fertig zum Pusten ist" und erfand "Pustefix":
Er füllte seine Seifenlauge in ein Aluminium-Röhrchen, baute einen Blasring aus Federdraht und verschloss das ganze mit einem Korken.
Schon damals waren die Fläschchen blau mit einem gelben Teddybären. Seit 1960 sind sie allerdings aus Kunststoff.
Heute produziert die Firma im Jahr fünf Millionen Röhrchen und 500 000 Liter Flüssigkeit - nach einem streng geheimen Rezept.
 
Autorin: Constance Schirra
 
Letzte Änderung am 26. Januar 2016
 
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