SWR Kindernetz
ProgrammvorschauNewsletter
Du bist hier: Startseite > Infonetz > Technik > Mobilität

Schwebebahn

Schwebend durch Wuppertal

 
 
Bahn schwebt in der Luft (Bild: dpa)
Großansicht: Schwebend durch Wuppertal.Schwebend durch Wuppertal.
Die Stadt Wuppertal hat ein ganz außergewöhnliches Wahrzeichen: Die Schwebebahn.
Der Bau dieses weltweit einzigartigen Fahrzeugs beginnt im Jahr 1898. Wuppertal wird zu einer Großstadt und die Wuppertaler brauchen dringend ein neues Verkehrsmittel. Die Straßen und Gässchen in dem Tal rund um den Fluss Wupper sind aber so schmal und eng, dass nicht einfach noch mehr Straßenbahnen eingesetzt werden können.
An Rollen hängender Waggon (Bild: dpa)
Großansicht: Hängende Bahn.Hängende Bahn.
Was also tun, wenn auf der Erde kein Platz ist?
Ganz einfach! Dann wird eben in der Luft gebaut! So entsteht die Idee, die Schwebebahn zu entwickeln.
Das Besondere daran ist, dass die Schwebebahn eigentlich eine "Hängebahn" ist. Sie hält sich an einer einzigen Schiene fest. Die Räder der Waggons sind nämlich auf dem Dach angebracht.
Seitdem stehen durch die ganze Stadt verteilt fast 500 Eisenstützen, die das Gerüst für die Führungsschienen der Schwebebahn bilden.
Menschen vor Schwebebahn-Waggon, gestelltes Bild (Bild: dpa)
Großansicht: Historischer Wagen.Historischer Wagen.
Vor 116 Jahren war der erste Streckenabschnitt fertig. Zuerst durfte Kaiser Wilhelm II. mit seiner Frau Auguste Viktoria eine Probefahrt machen, bevor die Schwebebahn dann am 1. März 1901 für alle Wuppertaler freigegeben wurde.
Ganz egal, ob es auf der Straße Stau gibt, ob Eis oder Schnee den Verkehr behindern: Die Schwebebahn ist immer einsatzbereit.
Täglich schweben mehr als 75.000 Fahrgäste durch die Stadt im Bergischen Land.
Darunter sind aber nicht nur menschliche Fahrgäste.

Zeichnung: Ein Elefant fällt aus der Schwebebahn (Bild: SWR)
Die vierjährige Elefantendame Tuffi sollte am 21. Juli 1950 mit der Fahrt in der Schwebebahn eigentlich Werbung für einen Zirkus machen. Aber dann wurde es ihr in dem schmalen Verkehrsmittel wohl doch zu eng.
Tuffi zerdrückte die Wände und sprang in die Wupper. Ganze zwölf Meter tief fiel sie dabei – und zog sich zum Glück nur eine Schramme am Po zu.
 
Autorin: Dorothea Szymanski
 
 
 
Schwarzweißfoto einer  Dampflok (Bild: SWR-Eisenbahn-Romantik)

Lokomotive

Die erste deutsche Dampflok brauchte nur neun Minuten von Nürnberg nach Fürth.
Berliner U-Bahn (Bild: dpa picture-alliance )

U-Bahnen

Ob Tube, Subway oder Metro - ein Transportmittel wird unterirdisch.