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Transsib

Quer durch Russland

 
 
Der Zug Zarengold fährt am Ufer des Baikalsees. (Bild: dpa)
Großansicht: Der Luxuszug "Zarengold"Der Luxuszug "Zarengold"
Mit mehr als 9.000 Kilometern Länge ist sie die längste Bahnstrecke der Welt - die "Transsib". Fast sieben Tage rattert der Zug von Moskau bis Wladiwostok und schlängelt sich dabei quer durch Russland.
Am 5. Oktober 1916 ist es soweit: Mit der Einweihung einer Brücke im Osten Russlands ist die Eisenbahnlinie offiziell fertig. Mit der "Transsibirischen Eisenbahn" brauchen die Menschen nicht mehr Monate für eine Reise vom einen Ende Russlands ans andere.
Schienenstrang zum Horizont (Bild: Sabine Stampfel)
Großansicht: Endlose Schienenstränge...Endlose Schienenstränge...
Die "Transsib" ist mehr als nur ein Verkehrsmittel. Sie ist ein einzigartiges Erlebnis.
Stundenlang fährt der Zug durch Steppenlandschaften und am Südzipfel des Baikalsees entlang, dem tiefsten See der Erde.
Dabei durchquert die "Transsibirische Eisenbahn" zwei Kontinente, Europa und Asien. Weil Russland so groß ist, führt die Fahrt durch acht verschiedene Zeitzonen.

Musikkapelle am Bahnhof Krasnojarsk  (Bild: Sabine Stampfel)
Großansicht: Am Bahnhof KrasnojarskAm Bahnhof Krasnojarsk
Wenn der Zug ungefähr auf halber Strecke im Bahnhof von Krasnojarsk Halt macht, ist es dort 11 Uhr morgens.
Die Bahnhofsuhr zeigt aber 7 Uhr an - die Moskauer Zeit.
Nach ihr richten sich alle Uhren auf den Bahnsteigen und das Leben in der "Transsib".
Das ist ziemlich verwirrend, wenn es plötzlich mitten in der Nacht hell wird.

Verkaufsstände am Bahnholf (Bild: Sabine Stampfel)
Großansicht: Verkaufsstände und Straßenhändler am BahnhofVerkaufsstände und Straßenhändler am Bahnhof
In den Bahnhöfen wird an kleinen Ständen alles verkauft, was auf so einer langen Fahrt nützlich sein kann: Obst, Gemüse, selbstgebackener Kuchen und regionale Leckereien.
Wichtig ist, die Uhr immer im Blick zu behalten.
Nach 20 Minuten Pause geht es weiter - manchmal ohne Ansage. Wer nicht rechtzeitig wieder da ist, hat Pech gehabt: Der Zug wartet nicht.
 
Autorin: Sabine Kaupmann
 
 
Schwarzweißfoto einer  Dampflok (Bild: SWR-Eisenbahn-Romantik)

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