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"Mondgesicht" in der Schwerelosigkeit

 

Tränen in der Schwerelosigkeit

Ein Beitrag von Aurelia Amann
Der Astronaut Chris Hadfield zeigt auf der ISS, was beim Weinen in der Schwerelosigkeit passiert.
 
Grafik: Verteilung der Körperflüssigkeit auf der Erde und im Weltraum (Bild: DLR)
Verteilung der Körperflüssigkeit
Die Schwerelosigkeit hat auf unseren Körper Auswirkungen.
Bis zu zwei Litern Flüssigkeit wandern von der unteren in die obere Körperhälfte.
Das führt bei den AstronautInnen zu den so genannten "Mondgesichtern" (puffy faces) und "Storchenbeinen" (bird legs).


Astronaut angeschnallt auf einem Laufband in der ISS (Bild: NASA)
Großansicht: Astronaut auf dem LaufbandAstronaut auf dem Laufband
Da in der Schwerelosigkeit die Muskeln nicht benutzt werden, schrumpfen sie.
AstronautInnen müssen deshalb täglich auf einem Laufband trainieren, sonst würden sie beim ersten Schritt auf der Erde zusammenbrechen.
Weil das Leben in der Schwerelosigkeit so anstrengend ist, muss das Team der Raumstation ISS alle drei bis vier Monate ausgewechselt werden.
 
Autor: Holger Neumann / Sandra Goller
 
Letzte Änderung am 04. Januar 2013
 
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