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Raumstation ISS

International Space Station - die internationale Raumstation

 

Außeneinsatz auf der ISS

Ein Beitrag von Aurelia Amann
Manchmal müssen die Astronautinnen und Astronauten aus der ISS aussteigen. Ein solcher Außeneinsatz wird oft "Weltraumspaziergang" genannt, ist aber anstrengende Arbeit. Denn es kann zwar nichts runterfallen, aber in der Schwerelosigkeit kann alles davon schweben.
 
ISS - Die Internationale Raumstation im All (Bild: dpa)
Großansicht: ISS 2008ISS 2008
Das größte Weltraumlabor aller Zeiten
ISS (sprich: ei es es) steht für "International Space Station". Das ist englisch und bedeutet "Internationale Raum Station".
Die ISS ist das größte Weltraumlabor aller Zeiten. 16 Nationen sind an dem Forschungsprojekt beteiligt, das seit November 1998 läuft.
Dazu gehören die USA, Kanada, Japan, Russland, Brasilien und elf europäische Staaten - auch Deutschland ist dabei.
Gemeinschaftsprojekt
Die drei ersten Astronauten auf der ISS (Bild: dpa)
Großansicht: Das erste Team auf der ISSDas erste Team auf der ISS
Noch nie haben so viele Länder gemeinsam an einem Forschungsprojekt im All gearbeitet. Jedes Land steuert einzelne Module (Bausteine) zu der Raumstation bei.
Seit November 2000 ist die ISS bewohnbar und Arbeitsplatz für ein kleines Astronauten-Team. Es setzt die Module wie Lego-Steine zusammen.
Schlafräume, Forschungslabors und sogenannte Versorgungsmodule sind dort oben im All entstanden.
Europäisches Labor: "Columbus"
Im europäischen Forschungslabor "Columbus", das im Februar 2008 erfolgreich an die ISS montiert wurde, sollen zum Beispiel wissenschaftliche Experimente über Raumfahrtmedizin gemacht werden.
Im Weltall: Die Internationale Raumstation ISS mit Weltraumlabor "Columbus" (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Raumstation ISS mit Weltraumlabor "Columbus"Raumstation ISS mit Weltraumlabor "Columbus"
Die Ankopplung der "Columbus" war ganz schön kompliziert: Mit Hilfe eines riesigen Roboterarms wurde das Labor an seinen Platz gehoben und dann von Astronauten mit der ISS verbunden.
Hans Schlegel war bei diesem Einsatz dabei. Er war nach Thomas Reiter der zweite Deutsche auf der Internationalen Raumstation.
Der deutsche Astronaut Alexander Gerst flog 2014 zur ISS, um dort ein halbes Jahr lang zu leben und zu arbeiten.
In einer Höhe von 350 bis 400 Kilometer umkreist die ISS alle 90 Minuten unsere Erde.
In klaren Nächten kann man sie von der Erde aus sehen. Sie ist daran zu erkennen, dass sie heller als die meisten Sterne leuchtet und sich mit großer Geschwindigkeit vorwärts bewegt. Also Augen auf!
 
Autorin: Sandra Goller
 
Letzte Änderung am 27. Juni 2017
 
 
Das Gesicht einer chinesischen Astronautin spiegelt sich in einem Wassertropfen (Bild: EVN)

Unterricht im All

Wenn Astronauten live aus einer Raumkapsel Unterricht geben, macht Physik richtig Spaß.
Grafik: Anzahl der Erdumrundungen einer Weltraumkapsel (Bild: tagesschau)

Per Express ins Weltall

Eine russische Raumfähre flog in nur sechs Stunden zur ISS - ein neuer RQuelle: NASA; Grafik: tagesschau.deekord.