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Labor: Raumstation

 
Raumstationen sind wichtig für die Forschung und Wissenschaftler/innen haben schon viele tausend Experimente an Bord durchgeführt. Jedes Jahr am 20. Juli erinnert der Weltraumforschungstag daran.
 
Astronaut schwebt beim Arbeiten im Weltraumlabor "Columbus" (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Schwebend bei der ArbeitSchwebend bei der Arbeit
Seit Menschen im All überleben können, ist eine ganz andere Art der Forschung möglich geworden. Manche Experimente können nämlich nur im Weltraum durchgeführt werden - zum Beispiel die Plasmaforschung.
Plasma ist ein Stoff, der auf der Erde in Plasmafernsehern oder Leuchtstoffröhren eingesetzt wird - seine natürliche Umgebung ist aber eigentlich der Weltraum. Die Sonne ist das beste Beispiel: sie ist ein riesiger Plasmaball.
Für solche Forschungen sind Raumstationen sehr wichtig, denn sie bieten Platz und die Bedingungen für diese Experimente. Nur in der Schwerelosigkeit kann Plasma umfassend untersucht werden. Die Erforschung von Plasma soll zeigen, wie dieser Stoff noch genutzt werden kann. Denkbar ist ein Einsatz in der Medizin oder im Umweltschutz.
Wichtig für die Zeitmessung
Untersuchungen in der Schwerelosigkeit haben uns erst die genaue Messung der Zeit ermöglicht. Denn dafür ist es wichtig Stoffe über lange Zeit unverändert zu beobachten - die Schwerkraft auf der Erde macht das unmöglich.
Europäisches Labor: "Columbus"
Seit 2007 ist ein Labor an die Raumstation ISS angedockt - es heißt Columbus. Dort werden Zellen, Pflanzen oder Flüssigkeiten untersucht:
Grafik: Einblick in das Weltraumlabor "Columbus" (Bild: dpa picture-alliance)
 
Autorin: Anika Assfalg
 
Letzte Änderung am 08. Dezember 2015
 
 
ISS - Die Internationale Raumstation im All (Bild: dpa)

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Drei chinesische Taikonauten vor ihrem Abflug (Bild: dpa Picture-Alliance)

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