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Chinesische Raumstationen: Tiangong1 & 2

 
Drei chinesische Taikonauten vor ihrem Abflug (Bild: dpa Picture-Alliance) Im Juni 2012 bereiten sich diese drei Taikonauten auf ihre Reise zur Raumstation Tiangong 1 vor.
Der "Himmlische Palast" - so heißt Tiangong übersetzt - ist eine Teststation und soll nur wenige Jahre im All bleiben.
Die Zwillingsstation Tiangong 2 wird am 15. September 2016 ins All gebracht. Auch die Tiangong2 ist nur ein Testläufer für die große Raumstation, die 2022 folgen und dann längere Zeit im All verweilen soll.
Taikonauten
Taikonauten werden die RaumfahrerInnen aus China genannt. "Taikong" bedeutet im Chinesischen soviel wie "Weltraum" - damit ist der Begriff ähnlich aufgebaut wie Kosmonaut ("Kosmos" = Weltraum) oder Astronaut ("Astro" = Stern). Alle drei bedeuten so viel wie Raumfahrer oder Sternenfahrer.
Die kleine Raumstation Tiangong1 und das Raumschiff Shenzhou8. (Bild: dpa picture-alliance)
Bis zu den 60er Jahren arbeiteten Russland - damals noch UdSSR - und China zusammen im Bereich der Raumfahrt. China bekam von der UdSSR zum Beispiel seine Weltraumraketen.
Später entwickelte China ein eigenes Raumfahrtprogramm und schickte 2011 mit der Tiangong 1 seine erste Raumstation ins All.
 
Autorin: Anika Assfalg
 
Letzte Änderung am 15. September 2016
 
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