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Steinzeit-Kalender

 
Zwölf Löcher im Boden: Vor 10.000 Jahren sollen Menschen in Schottland mit ihnen schon die Zeit gemessen haben.
 

Der älteste Kalender?

Ein Beitrag von Aurelia Amann
Zwölf Löcher im Boden: Vor 10.000 Jahren sollen Jäger und Sammler in Schottland mit ihnen schon die Zeit gemessen haben.
 
Ein paar tiefe Löcher im Boden. Das soll der älteste Kalender der Welt sein, 10.000 Jahre alt. Das meinen jedenfalls Archäologen, die die Gruben in Schottland freigelegt und jahrelang untersucht haben.
Auf diesem Feld ist die Anlage entdeckt worden. Nach und nach haben die Forscher zwölf Gruben gefunden, sie sollen für die Monate stehen. In einige wurden wahrscheinlich Holzpfähle als Markierung gesteckt. Die Gruben sollen ein Spiegelbild des Bogens sein, den der Mond von Vollmond zum nächsten am Himmel beschreibt.
Die Grube, über der auf der Zeichnung die Sonne eingezeichnet ist, markiert die Wintersonnenwende im Dezember. Da hat die Kalenderzählung neu angefangen.
So haben die Menschen einmal im Jahr das kürzere Mondjahr an den Lauf der Sonne angepasst.
Wenn die Archäologen Recht haben, messen Menschen die Zeit schon etwa 5000 Jahre länger als bisher gedacht.
 
Autorin: Aurelia Amann
 
Letzte Änderung am 03. Februar 2016
 
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