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Teddybär

Ein treuer Begleiter

 

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Teddy im Arm (Bild: SWR)
Großansicht: Ein alter FreundEin alter Freund
Ein Kinderzimmer ohne Teddy? Undenkbar! Aber das war nicht immer so. Früher hatten Kinder Spielzeug aus Holz oder Blech.
Da war es schon etwas Besonderes, als 1903 plötzlich so ein kleiner Kerl aus Plüsch auftauchte, der Kopf, Arme und Beine bewegen konnte.
Seinen Namen hat der Teddy von dem damaligen Präsidenten der USA, Theodore Roosevelt, der für sein Leben gerne Bären jagte.
Grizzly-Bär (Bild: dpa)
Großansicht: Kein Schoßtier: das Vorbild.Kein Schoßtier: das Vorbild.
Als seine Treiber für ihn einmal einen jungen Grizzly-Bären aufscheuchten, hatte Roosevelt Mitleid und verschonte den Kleinen.
Von dieser Geschichte wurde kurz darauf in der Zeitung berichtet.
Daraufhin ließ ein New Yorker Spielwaren-Verkäufer einen Bären nähen, den er "Teddys Bär" nannte.

Margarete Steiff (Bild: dpa)
Großansicht: Margarete Steiff mit TeddyMargarete Steiff mit Teddy
Teddys kuscheliger Plüschkörper kommt aber aus Deutschland.
Denn zur gleichen Zeit nähte Margarete Steiff für ihre Kinder, Neffen und Bekannten Stofftiere aus Filz, vor allem Elefanten.
Ihrem Neffen Richard Steiff gefielen Bären aber viel besser und er baute eine Fabrik, um Spielzeugbären herzustellen.
Steiff-Teddybär sitzend (Bild: dpa)
Großansicht: Ich beiße nicht!Ich beiße nicht!
Als er die Stoff-Bären dann 1903 auf einer großen Messe vorstellte, interessierte sich anfangs niemand für sie.
Dann aber kam ein New Yorker Spielwaren-Händler und der war so begeistert, dass er 3000 Steiff-Bären kaufte.
Es waren die Steiff-Bären, die später die prachtvolle Hochzeitstafel von Roosevelts Tochter schmückten.
Und den Hochzeitsgästen fiel natürlich nur ein Name für den kleinen Bären aus Deutschland ein: Teddybär!
 
Autorin: Constance Schirra 
Letzte Änderung am 02. Oktober 2008