Ballett und Tanz
Spitzentanz und Spitzenschuhe
Solistin auf der Spitze
Anmutig und leicht sieht er aus - der
Spitzentanz. Tatsächlich steckt dahinter sehr viel harte Arbeit.
Im Jahre 1832 war die Italienerin Maria Taglioni die erste
Ballerina, die ein
Ballett komplett auf Zehenspitzen durchtanzte. Mit ihr setzte sich damals der Spitzentanz durch. Noch heute wird das Können einer Ballerina am perfekten Spitzentanz gemessen. Dafür braucht sie aber spezielle Schuhe - die
Spitzenschuhe.
Der Paar-Spitzentanz
Die Spitzen dieser Schuhe bestehen aus vielen Lagen Pappe, Sackleinen und Satin. Am Anfang ist die Spitze noch ganz steif und fest, aber durch die Belastung beim Tanzen wird die Pappe schnell weich.
Dadurch wird es immer schwieriger, in den Schuhen zu tanzen und das Risiko, sich zu verletzen, steigt. Auch deshalb verbraucht jede Tänzerin um die zehn Paar Spitzenschuhe im Monat.
Auf der Spitze
Der steife, vordere Teil des Spitzenschuhs schafft für die Zehenspitzen eine ebene Standfläche. Die Sohle ist verstärkt und stützt den Fuß so, dass die TänzerInnen ihr Körpergewicht ausbalancieren können.
Es ist aber wichtig, dass Ballett-AnfängerInnen nicht zu früh mit dem Tanz auf der Spitze beginnen. Ohne genügend Training sind die Füße und Beine noch nicht kräftig genug. Dadurch können sich junge TänzerInnen schnell verletzen. Deshalb achten BallettlehrerInnen genau darauf, wann ihre SchülerInnen mit dem Spitzentanz beginnen können - frühestens mit 12 oder 13 Jahren.
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Autorin: Christin Bamberg
Letzte Änderung am 23. September 2008
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im
ABC.